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Auch Verwaltung spricht sich dagegen aus / „Ansonsten geht in Zukunft die Rechnung nicht auf“

Günstigeres Trinkwasser? CDU-Antrag scheitert

Aerzen. Obwohl sich die Kosten gegensätzlich entwickeln, bleibt der derzeitige Gebührensatz von 1,45 Euro pro bezogenem Kubikmeter Trinkwasser im Flecken Aerzen konstant. Das beschloss der Rat des Fleckens Aerzen mehrheitlich gegen die Stimmen der CDU-Fraktion. Angesichts einer nicht unerheblichen Überdeckung im Kalkulationszeitraum von 2012 bis 2014 in Höhe von über einer Viertelmillion Euro hätten es die Christdemokraten im Rat gern als positives Signal an die Bevölkerung gesehen, wenn der Trinkwasserpreis um fünf Cent pro Kubikmeter abgesenkt worden wäre. Ihrem Antrag konnte sich die Mehrheit im Rat nicht anschließen. Bürgermeister Bernhard Wagner nannte es hingegen ein positives Signal, angesichts der zu erwartenden Kosten den Wasserpreis konstant zu halten. „Ansonsten geht in Zukunft die Rechnung nicht auf, denn zu vielgezahlte Gebühren werden an den Verbraucher zurückerstattet, bei Mindereinnahmen müssen wir sehen, wie wir das Defizit ausgleichen“, erklärt der Bürgermeister.

veröffentlicht am 28.12.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:54 Uhr

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Im Vergleich liegt die Gemeinde mit ihrem stabilen Wasserpreis im mittleren Feld, so Wagner weiter. Bei allen anderen das Wasser und Abwasser betreffenden Tagesordnungspunkten herrschte Einigkeit im Rat. Obwohl im Bereich der zentralen Schmutzwasserbeseitigungsanlagen der Kalkulationszeitraum von 2012 bis 2014 mit einer Unterdeckung in Höhe von 120 416,93 Euro schloss, kann der jetzige Gebührensatz von 3,13 Euro pro Kubikmeter Schmutzwasser beibehalten werden. Änderungen gibt es zukünftig allerdings im Bereich der dezentralen Abwasserbeseitigungsanlagen. Zum 1. Januar soll hier das Splitting in Grund- und Zusatzgebühr durch eine einheitliche Abfuhrgebühr abgelöst werden. „Die jährlichen Rückmeldungen der Bürger an die Verwaltung lassen erkennen, dass das Splitting keine gute Akzeptanz bei den Gebührenpflichtigen hat. Außerdem verursacht die Erhebung in Hinblick auf die Gesamteinnahmen einen nicht unerheblichen zusätzlichen Verwaltungsaufwand“, wirbt Walter Reese (SPD) für eine Aufhebung des Splittings. Zum 1. Januar wird eine Gesamtgebühr in Höhe von 60,26 Euro pro angefangenem Kubikmeter beseitigten Klärschlamm erhoben. sbr



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