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Hochwasserschutz: Regenrückhaltebecken haben sich bewährt – nun soll zweiter Bauabschnitt folgen

Grupenhagen sucht nach der besten Lösung

Grupenhagen (sbr). Drei hintereinander angeordnete Regenrückhaltestufen bewahren seit etwa einem Jahr vor allem die Ortsmitte von Grupenhagen vor größeren Hochwasserschäden. Etwa 25 000 Euro haben es sich seinerzeit die Gemeinde Aerzen, der Landkreis sowie die EU kosten lassen, das Oberflächenwasser, das sich bei Starkregen auf den Feldern und Wiesen unterhalb des Haubens sammelt und den vorhandenen Entwässerungsgraben binnen Minuten zu einem reißenden Sturzbach anschwellen lässt, einzudämmen und mit Hilfe von Regenrückhaltebecken kontrollierter der Kanalisation zuzuführen.

veröffentlicht am 27.12.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 00:21 Uhr

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„Unmittelbar nach Fertigstellung der ersten Schutzmaßnahmen haben die Regenrückhaltestufen ihre Wirksamkeit unter Beweis stellen können und die Ortsmitte von Grupenhagen vor größeren Hochwasserschäden bewahrt“, erläutert Ortsbürgermeister Friedhelm Senke bei der Ortsratssitzung. Nun steht eine weitere Hochwasserschutz-Baumaßnahme in Sichtweite zur bereits vorhandenen auf dem Programm. „Wir wollen den Hochwasserschutz vorantreiben und in mehreren Schritten vervollständigen“, so die Aussage des Ortsbürgermeisters und seiner Ortsratskollegen.

Die Erfahrungen aus dem Bau des vorhandenen Regenrückhaltebeckens veranlassen den Ortsrat zu der Ansicht, dass auch heimische Landwirte über das nötige Equipment verfügen, um unter Aufsicht des Bauamtes und mit Beratung durch einen Architekten die notwendigen Arbeiten verrichten zu können. „Das würde Kosten sparen“, so Ortsbürgermeister Friedhelm Senke, der bereits Vorgespräche mit dem Grundstückseigentümer geführt hat, auf dessen Wiese der zweite Bauabschnitt des Hochwasserschutzes vorgesehen ist. „Wir müssen die Bürger nachhaltig schützen“, so sein Anliegen.

Sein Stellvertreter Daniel Pape (CDU) ist sich aus beruflicher Erfahrung sicher, dass bei der Realisierung des Hochwasserschutzes Einsparungspotenzial vorhanden sei. „Die Erde beispielsweise muss nicht teuer angefahren werden“, so seine Meinung. Auch Friedrich Pettig von den Grünen begrüßt eine Fortführung des Hochwasserschutzes. Jürgen Ritter (CDU) und Dietrich Senke (SPD) schlossen sich der Meinung ihrer Ortsratskollegen an. „Die Geländeform gibt es fast schon von Natur aus her, eine weitere Anlage zu installieren“, meinten sie. Erster Gemeinderat Andreas Wittrock gab zu bedenken, dass nur ausgeschriebene Baumaßnahmen bezuschusst werden können. So erging der einstimmige Beschluss, die Gemeinde zu beauftragen, Kosten für den zweiten Bauabschnitt des Hochwasserschutzes zu errechnen, diese in den Haushalt einzustellen und mit dem Grundstücksbesitzer in Kontakt zu treten. Darüber hinaus sei genau zu prüfen, ob es aus finanzieller Sicht sinnvoll sei, eventuell auf Zuschüsse zu verzichten.

Das Kartenwerk wird von den Ortsratsmitgliedern mit Ortsbürgermeister Friedhelm Senke (re.) und Andreas Witt-rock, Erster Gemeinderat, (vorne li.) studiert. Foto: sbr



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