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Hagenohsen wird an Brunnen von Kirchohsen angeschlossen

Grünes Licht für das Projekt Weserdüker

EMMERTHAL. So richtig war die Erleichterung noch nicht spürbar, als der Ausschuss für Gemeindewerke und Technik unter der Leitung von Ernst Nitschke wiederum das Thema Weserdüker auf der Tagesordnung hatte. Bürgermeister Andreas Grossmann (SPD) verdeutlichte nochmals, dass der Grund für die Entscheidung für den Weserdüker in Verbindung mit einer Druckerhöhungsstation in seiner Wirtschaftlichkeit liege, um den Anschluss der Wasserversorgung Hagenohsens an Kirchohsen durchzuführen.

veröffentlicht am 27.02.2018 um 16:27 Uhr
aktualisiert am 27.02.2018 um 19:57 Uhr

Der Anschluss der Wasserversorgung Hagenohsens an Kirchohsen soll mittels eines Weserdükers realisiert werden. Foto: dpa
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Autor

Rudi Rudolph Reporter
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Der in Betrieb befindliche Hochbehälter sei sanierungsbedürftig und man habe abwägen müssen, ob das Zusammenspiel von einer Leitung aus Hameln mit den vorhandenen Brunnen zukunftsträchtig und wirtschaftlich vertretbar sei.

Zu dem Zweck hatte das Planungsbüro Wiese vier in Frage kommende Alternativen geprüft und jeweils auch die Investitionskosten und langfristigen Folgekosten mit in Betracht gezogen. Ebenfalls wurden für die Dükerung zwischenzeitlich bereits die erforderlichen strom- und schifffahrtspolizeilichen Genehmigungsverfahren eingeleitet. „Es gibt schon eine Grundsatzentscheidung“, betonte Grossmann, als es schließlich zur Abstimmung kam, „doch nachdem sich alles so hingezogen hatte, mussten die Zahlen nochmals kontrolliert werden. Alles ist abgearbeitet, jetzt muss das ‚Go!‘ kommen.“

Mit einigem Zähneknirschen stimmte Rudolf Welzhofer (CDU) dem zu. „Wir haben uns in der Gruppe damit befasst“, berichtete er, „doch ihnen ist nichts Besseres eingefallen. Es tut weh, für 14 000 Kubikmeter Wasser rund 100 000 Euro auszugeben.“ Auch Oliver Gockel (SPD) ging eher in Verteidigungsstellung: „Es gibt keine andere und zweckmäßigere Lösung. Wir müssen viel wuppen, doch das müssten wir mit einer anderen Lösung auch. Durch den Anschluss an Kirchohsen können wir jedoch Betriebskosten reduzieren. Es war für uns keine leichte, aber doch die richtige Entscheidung.“ Vorbehalte, dass eine Wasser-Notversorgung sichergestellt sein müsste, fielen nicht ins Gewicht, sodass die Abstimmung mit nur einer Gegenstimme endlich für das Projekt Weserdüker grünes Licht gab.

Nachdenklich: Bürgermeister Andreas Grossmann (li.) und Ausschussvorsitzender Ernst Nitschke. Foto: ar
  • Nachdenklich: Bürgermeister Andreas Grossmann (li.) und Ausschussvorsitzender Ernst Nitschke. Foto: ar

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