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50. Fohlenschau des Trakehner-Gestüts lockt internationales Publikum nach Hämelschenburg

Große Namen und hoffnungsvoller Nachwuchs

Hämelschenburg (sbr). Zur 50. Fohlenschau auf dem Gestüt Hämelschenburg konnten Otto, Jutta und Beate Langels wieder einmal zahlreiche Besucher begrüßen, darunter Gäste aus Dänemark, der Schweiz, Österreich, England und Schottland. Eröffnet wurde die Jubiläumsveranstaltung vom Grandseigneur unter den Hämelschenburger Trakehnern, dem mittlerweile 27-jährigen Hengst Kostolany. Geritten wurde der Trakehnerhengst mit seinem stattlichen Stockmaß von 170 Zentimetern gestern von den beiden jüngsten Enkelkindern des Seniorchefs Otto Langels, der dreijährigen Greta und dem fünfjährigen Jasper Delliehausen.

veröffentlicht am 18.06.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 11:41 Uhr

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Neben Kostolany hatte auch der fünfjährige Hengst Saint Cyr, Prämienhengst der Körung 2009, Sieger der Reitpferdprüfung, Halbbruder zum Siegerhengst und Bundeschampion Songline sowie zum Prämienhengst Shavalou, seinen großen Auftritt gleich zu Beginn der Jubiläumsschau. Während der Präsentation der Hämelschenburger Zuchthengste wurden aber nicht nur glänzende Trakehner dem begeisterten Publikum vorgeführt, sondern auch ein kleines Geheimnis gelüftet, das Otto Langels gar nicht gerne hört. So wird der große Hoffnungsträger der Hämelschenburger Zucht Saint Cyr im heimischen Stall nur „Schwacko“ gerufen, dabei hat der Trakehnerhengst seinen offiziellen Namen dem Schweden Henri Julius Reverony Saint Cyr, einem der erfolgreichsten Dressurreiter des letzten Jahrhunderts, zu verdanken.

Peter Laidlaw aus dem schottischen Hawick ließ es sich nicht nehmen, gekleidet in seiner Landestracht, dem Schottenrock, dem Trakehner-Hengstfohlen mit der Katalognummer zwei aus der Zucht seiner Schwiegertochter Sylvia Laidlaw aus Bad Pyrmont, bei seinem ersten großen Auftritt ganz fest die Daumen zu drücken. Zwar konnte sich der junge Hengst nicht auf Anhieb für das Championat in Hannover qualifizieren, dennoch machte der Saint-Cyr-Sohn an der Seite seiner Mutter Rubina eine gute Figur.

Eine bedeutend kürzere Anreise im Vergleich zu Peter Laidlaw hatten die beiden Aerzenerinnen Fey Steegen und Jutta Arens. Mit Fey Steegens vier Monate alten Hengstfohlen Krambambuli präsentierte sich in diesem Jahr der einzige Nachkomme des legendären Hämelschenburger Hengstes Kostolany der Fohlenschau-Jury. „Man sieht ihm an, dass er ein Nachkomme des großen Kostolany ist“, sagt Fey Steegen stolz.

Interessenten haben bei der Schau die Möglichkeit, direkt vom Züchter Nachwuchspferde für Zucht und Sport zu erwerben.

Während andere Fohlen im Katalog zum Verkauf angeboten wurden, ist Krambambuli eigentlich unverkäuflich. „Das ist natürlich auch immer eine Frage des Gebotes, aber grundsätzlich sollte er schon in meinem Besitz bleiben“, so die Züchterin. Jutta Arens rechnet sich für ihren kleinen Trakehnerhengst Avatar nur geringe Verkaufschancen aus. „Er ist ein Durchschnittsfohlen, das sich als eingerittenes Pferd in etwa drei Jahren sicher besser verkaufen lässt“, so ihre Einschätzung. Sein Vater ist der seit Jahren beste Trabvererber der Zucht, der 20-jährige Trakehnerhengst Exclusiv, was die Hoffnung auf ein gutes Reitpferd begründet.



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