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Touristisches Aushängeschild mit Campingplatz an der Weser: Bauarbeiten laufen auf Hochtouren

Grohnder Fährhaus steht vor dem Neustart

Grohnde. Für viele Einwohner aus der Region ist das Grohnder Fährhaus an der Weser ein besonderes Ausflugsziel, mit Hotel, Campingplatz und Biergarten ist aber das Areal auch eine gefragte Adresse für Urlauber. Derzeit laufen die Bauarbeiten auf Hochtouren, um nächstes Jahr wieder durchzustarten.

veröffentlicht am 28.12.2015 um 15:06 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:54 Uhr

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Autor:

Andrea Gerstenberger
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Grohnde.Das rote Dach des Kletterturms auf dem neuen Spielplatz leuchtet von weitem, wenn man den Weserradweg entlang auf das Grohnder Fährhaus zufährt. Auch wenn es noch ein paar Monate dauert, bis er erobert werden darf: Er ist ein deutliches Zeichen, dass es vorangeht mit der Revitalisierung des touristischen Aushängeschildes Emmerthals. Direkt an der Weser mit Blick auf die Fähre kann bald wieder gespielt, relaxed, gegessen und getrunken werden. „Ein-rundum-Wohlfühlpaket für die ganze Familie“ möchte Heinz-Jörg Templin schaffen, der seit Februar 2014 neuer Eigentümer von Gaststätte, Pension und Campingplatz ist.

„Welche Eltern werden da widerstehen können, wenn sie mit ihren Kindern unterwegs sind?“, ist sich auch Architekt Uwe Brokate vom Büro Hertrampf & Brokate sicher. Er und sein Mitarbeiter Bastian Hofmann zeichnen die Pläne nach den Ideen von Heinz-Jörg Templin für die Planungen und Genehmigungen des gesamten Geländes und helfen dem Unternehmer bei der Umsetzung. „Man spürt, dass hier ganz viel Herzblut von Herrn Templin dabei ist“, sagt Brokate. „Es steht nicht der kommerzielle Gedanke im Vordergrund. Das werden die Gäste spüren – und das macht auch uns Spaß bei der Arbeit.“

Beim Gang über die Baustelle zeigen der Bauherr und sein Architekt, was sich in den letzten Wochen getan hat, seit die Baugenehmigungen da sind und die Arbeiten beginnen konnten. So ist die überdachte Terrasse im Hofbereich des Biergartens schon fast fertig. Der Holzboden liegt und auch das aufwendig ausfahrbare Dach ist schon montiert. Im Innern der Gaststätte zeigt Templin die zukünftige Küche mit Kühlhaus und die neu gebauten Sanitärräume. Gleich drei Richtfeste konnten in diesem für Bauherren freundlichen Winter schon gefeiert werden. Auch der Rohbau des neuen Waschhauses des Campingplatzes ist fertiggestellt. Hier wird es zukünftig neben zu mietenden Familienbädern modernste Gemeinschaftssanitäreinrichtungen und ein Kinderbad mit Babybadewanne und Wickelkommode sowie eine Spülküche geben. Daneben entsteht ein Gelände zum Spielen und Chillen für Jugendliche.

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  • „Ein-rundum-Wohlfühlpaket für die ganze Familie“: Unter diesem Motto läuft die Neugestaltung des gesamten Areals. ag

Schon im Sommer wurden die Parzellen auf dem Campingplatz überarbeitet und neue Hecken gepflanzt. Jetzt wurde die Bepflanzung noch um 27 Bäume erweitert. Heinz-Jörg Templin hat eigene Erfahrungen und ganz genaue Vorstellungen, wie sich Dauercamper und Urlauber an der Weser wohlfühlen können. Auch an Wohnmobilisten auf der Durchreise ist gedacht. An der Allee zum Fährhaus entsteht ein 24-Stunden-Platz mit separater Zufahrt.

Einen Betriebsleiter sowie einen Küchenchef für die Gaststätte und den Biergarten konnte der Unternehmer aus Hameln, der seine Wurzeln in Börry hat, ebenfalls schon verpflichten. „Sie werden im Frühjahr ihren Dienst antreten, ihre Bereiche nach ihren Vorstellungen einrichten und auch bei der Auswahl des Servicepersonals dabei sein“, erzählt Heinz-Jörg Templin beim Blick auf die Pläne für den neuen Gastraum und zwei variable Saalbereiche für kleine und große Feiern. Er hat sich viele Gedanken gemacht, möchte von Anfang an auf Qualität und Nachhaltigkeit setzen, wie der Besitzer seinen Anspruch erläutert. „Mitarbeiter und Gäste sollen sich, genauso wie ich, wohlfühlen und mit dem Grohnder Fährhaus identifizieren können.“

Dass die Mitarbeiter seine Liebe zum Detail teilen, zeigte sich beim Bau des Kletterturms auf dem Spielplatz, als die Männer einen Richtkranz aus Efeu gebunden und in den Turm gehängt haben. „Das musste natürlich mit einer Flasche Bier begossen werden.“



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