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Kindergruppe wird gegründet – wer will Feuerwehrmann werden?

Grisu ruft in Groß Berkel

Groß Berkel. Viele Generationen von Kindern haben ihn ins Herz geschlossen: Den leicht aus der Art geschlagenen Jungdrachen Grisu, der sich nichts sehnlicher wünscht, als Feuerwehrmann zu werden. Obwohl nie offiziell als solches eingeführt, entwickelte sich der kleine grüne Drachen mit seinem großen roten Feuerwehrhelm vielerorts zum Maskottchen der Jugendfeuerwehr. Das dachten sich auch Jenny Freudenberg und Lena Piontek von der Freiwilligen Feuerwehr Groß Berkel, als es darum ging, einen Werbeflyer für ihre neu zu gründende Kinderfeuerwehr zu gestalten. Grisu durfte da einfach nicht fehlen.

veröffentlicht am 05.02.2016 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:50 Uhr

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„Genau wie der kleine grüne Drache hegen Kinder nicht selten den Wunsch, Feuerwehrmann oder -frau zu werden. Bisher war aber das Eintrittsalter in unsere Wehr eine nicht zu unterschätzende Hürde. Interessierte junge Nachwuchsbrandschützer mussten bis zu ihrem zehnten Geburtstag warten, um aufgenommen werden zu können“, berichtet Groß Berkels Ortsbrandmeister Stephan Schünke. Da war manchem Kind die Wartezeit dann doch einfach zu lang und der potenzielle Nachwuchsbrandschützer wanderte in ein anderes Hobby ab, schließlich ist nicht bei jedem das Interesse an der Feuerwehr so unbändig wie bei Grisu. Um nun auch jüngere Kinder in der Feuerwehr aufnehmen zu können, stimmten die Kameraden aus Groß Berkel mit überwältigender Mehrheit für die Gründung einer Kinderfeuerwehr. Freudenberg und Piontek bereiten sich mit Fortbildungen auf ihre neue Aufgabe mit den Sechs- bis Zwölfjährigen vor. Die Übungsdienste finden 14-tägig statt.

Auf dem Dienstplan der kleinen Nachwuchsbrandschützer steht auch das Reinschnuppern bei den Großen. Das betrifft sowohl die Jugendfeuerwehr als auch die aktive Einsatzabteilung, denn wer die Kinderfeuerwehr durchlaufen hat, kann in die Jugendfeuerwehr übertreten und anschließend in die aktive Wehr übernommen werden – eine echte Brandschützerkarriere von der Pieke auf. „Tolle Ausflüge und Zeltlager stehen genauso auf dem Programm der Kinderfeuerwehr wie Brandschutzerziehung und viele weitere spaßige Aktionen“, sagen Freudenberg und Piontek. „Bei den Kleinsten geht es noch nicht ganz so ernst zu. Während der Übungsdienste wird den Kindern aber dennoch der erste Kontakt mit der Feuerwehr ermöglicht. Schwerpunkte sind neben Spielen und Basteln beispielsweise das Erlernen, wie man einen Notruf absetzt oder kleine ,Erste Hilfe‘ durchführt“, berichten Freudenberg und Piontek.

Kontakt: Wer zwischen sechs und zehn Jahren alt ist und Lust hat, bei der Kinderfeuerwehr mitzumachen, der erfährt Näheres auf der Homepage der Freiwilligen Feuerwehr Groß Berkel: www.ff-gross-berkel.de

von sabine brakhan



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