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Rohrbruch richtet in Welsede große Schäden an / Auch in Kirchohsen rücken die Einsatzkräfte aus

Grimmiger Frost: Feuerwehrhaus unter Wasser

Emmerthal (tis). Schreck in der Morgenstunde für die Feuerwehr Welsede: Von dem Element, das die Brandschützer sonst zum Löschen benötigen, hatten sie nun viel zu viel in ihrem Feuerwehrhaus. Ein Wasserrohrbruch setzte das Gebäude vom Dachgeschoss bis zum Keller unter Wasser. Auch in dem Wohn- und Geschäftshaus der Weser-Apotheke in

veröffentlicht am 21.12.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 16:21 Uhr

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Kirchohsen kam es gestern Morgen zu einem Wasserschaden, dort war die Feuerwehr Kirchohsen mehrere Stunden im Einsatz.

Als Helge Cordes von der Feuerwehr Welsede gestern gegen 7.30 Uhr zum Feuerwehrhaus im „Landert“ kam und die Tür zum Übungsraum im Keller öffnete, kam ihm schon ein Schwall Wasser entgegen. Erschrocken stellte der Kassenwart fest, dass das Wasser durch die Decke lief und ein kleiner Sturzbach die Treppe zum Dachgeschoss hinabfloss.

Sofort rief Helge Cordes seine Kameraden zur Hilfe, um 7.45 Uhr gab es Alarm für die Ortswehr, die unterstützt wurden durch die Einsatzkräfte aus Amelgatzen. „Wir haben dann festgestellt, dass eine Wasserleitung im Dachgeschoss an einer Lötstelle aufgegangen war, ausgelöst vermutlich durch den starken Frost der vergangenen Tage“, berichtet Ortsbrandmeister Dennis Below. Er war noch am Vortag im Feuerwehrhaus, hatte dabei nichts festgestellt.

Das Wasser suchte sich vermutlich in der Nacht einen Weg über die Treppe nach unten, aber auch die Wände sogen sich voll Wasser, so dass schon teilweise der Putz von den Wänden platzte.

Im Übungsraum im Keller waren zudem Teile der Deckenverkleidung herabgestürzt. Besonderes Problem dort: Hier lagerten die empfindlichen Instrumente des Feuerwehrmusikzuges.

„Ob es hier Schäden gibt, werden wir erst in den nächsten Tagen feststellen können. Auf jeden Fall wurden aber die Notenbestände fast vollständig unbrauchbar“, bemerkt Ortsbrandmeister Below. Alle Instrumente wurden sofort in Sicherheit gebracht und zunächst in der Gaststätte „Deutsches Haus“ zwischengelagert.

Mit Besen, Gummischiebern und einem Wasserstaubsauger wurde dann das Wasser so gut es ging aus dem Gebäude entfernt. Sorgen machten Ortsbrandmeister Below zunächst Risse in der Decke zur Fahrzeughalle und zum Keller: Am Nachmittag stand schließlich fest, dass das Fahrzeug im Feuerwehrhaus stationiert bleiben kann. Welchen Sachschaden der Wasserrohrbruch angerichtet hat, konnte gestern noch nicht gesagt werden.

In dem Wohn- und Geschäftshaus an der Hauptstraße, in dem auch die Weser-Apotheke Kirchohsen untergebracht ist, kam es gestern ebenfalls zu einem Wasserschaden. Hier war laut Kirch- ohsens Ortsbrandmeister Thomas Jordan eine Leitung aus dem Gebäude nach draußen durch den Frost geplatzt und das Wasser vor dem Haus ausgetreten.

Über einen Schacht und ein Kellerfenster strömte das Wasser in den Keller, stand auf rund 400 Quadratmetern in mehreren Räumen rund zehn Zentimeter hoch und sammelte sich besonders in einem tiefergelegenen Fahrstuhlschacht.

Hier war die um 8.35 Uhr alarmierte Ortswehr Kirchohsen mit zehn Mann bis gegen Mittag mit einer Tauchpumpe, einem Wasserstaubsauger und Gummischiebern damit beschäftigt, das Wasser wieder aus dem Gebäude zu befördern.

Der Medikamentenraum der Apotheke blieb von dem Wasserschaden verschont.

Böse erwischt hat es die Brandschützer in Welsede – vom Dach strömte das Wasser bis in den Keller (großes Foto). Die Kirchohsener Feuerwehr beseitigte die Wasserschäden in einem Wohn- und Geschäftshaus im Kernort (unten). Fotos: tis



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