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Bald soll sie wieder läuten

Glockenturm in Multhöpen wird saniert

MULTHÖPEN. Die Glocke im Glockenturm am Dorfgemeinschaftshaus in Multhöpen schweigt schon seit geraumer Zeit. Die abgängige Holzkonstruktion darf schon seit Monaten nicht mehr benutzt werden, weil im Fußbereich die Ständer abgefault sind. Die Standsicherheit ist gefährdet. Jetzt soll der Turm saniert werden.

veröffentlicht am 29.06.2017 um 14:43 Uhr
aktualisiert am 29.06.2017 um 15:20 Uhr

Der abgängige Glockenturm am Dorfgemeinschaftshaus in Multhöpen soll nach den Sommerferien erneuert werden. Foto: sb
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Autor

Sabine Brakhan Reporterin
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Die Glocke im Glockenturm am Dorfgemeinschaftshaus in Multhöpen schweigt schon seit geraumer Zeit. Die abgängige Holzkonstruktion darf schon seit Monaten nicht mehr benutzt werden, weil im Fußbereich die Ständer abgefault sind, berichtet Michael Dombrowski, Mitglied im Ortsrat der Ortschaft Dehmkerbrock. Die Standsicherheit ist gefährdet.

Die Erneuerung des Multhöper Glockenturms ist das erste Projekt im Zuge des Leader-Förderprogamms, mit dem insgesamt fünf Glockentürme im Flecken Aerzen erneuert beziehungsweise saniert werden. Das Projekt soll nach den Sommerferien in Angriff genommen werden. Der Kostenvoranschlag für die Erneuerung des Glockenturms in Multhöpen beläuft sich auf insgesamt 22 000 Euro, 50 Prozent werden aus Leader-Mitteln bezuschusst.

„Zurzeit werden die Angebote eingeholt, anschließend der Auftrag erteilt“, erklärt Aerzens Erster Gemeinderat Andreas Wittrock den Ablauf.

Nicht nur der Glockenturm wird erneuert, auch die Dorfgemeinschaft Multhöpen plant unabhängig von dem Leader-Projekt eine pflegeleichtere Gestaltung der Beete zu Füßen des neuen Turms. Dazu wird es zu gegebener Zeit mit der Verwaltung noch einen Ortstermin geben, wie Wittrock mitteilt. Jetzt stehen erst einmal die Erneuerungsarbeiten am Turm an.

Doch nicht nur der Glockenturm bereitet den Multhöpern Sorgen, auch die Stromversorgung der Kapelle auf dem örtlichen Friedhof lässt zu wünschen übrig. Damit bei großen Beerdigungen ein Lautsprecher die Predigt auch nach draußen übertragen kann, ist der Betrieb eines Stromaggregates notwendig. Das wiederum stört die Lautsprecherübertragung, sodass die Trauergemeinde draußen den Worten des Pastors nicht folgen kann, beschreibt Michael Dombrowski die aktuelle Situation. Im vergangenen Jahr gab es zwei Beerdigungen in Multhöpen, in diesem Jahr noch keine, erklärt der Erste Gemeinderat. Im Durchschnitt finden in Multhöpen zwei Beerdigungen pro Jahr statt.

Das Verlegen eines rund 530 Meter langen Stromversorgungskabels vom Dorfgemeinschaftshaus zur Friedhofskapelle würde den Flecken Aerzen 18000 Euro kosten, rechnet Wittrock vor.

Zu teuer, befand auch der Ortsrat und beauftragte die Verwaltung, nach kostengünstigen Alternativen wie beispielsweise einer Photovoltaikanlage oder einen möglichen Batteriebetrieb zu suchen.



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