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Gemeindehaus geschlossen – und wohin dann?

BÖRRY. Börrys Ortsbürgermeister Rolf Keller (CDU) macht sich Gedanken, wo die Vereine unterkommen könnten, wenn das Gemeindehaus der evangelischen Kirche geschlossen wird (wir berichteten).

veröffentlicht am 03.04.2017 um 19:31 Uhr

Foto: tis
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Autor

Friedrich-Wilhelm Thies Reporter
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Da Keller gleichzeitig Vorsitzender des Fördervereins Museum für Landtechnik und Landarbeit in Börry ist, regte er im Rahmen der Jahreshauptversammlung, aber auch bei der jüngsten Ortsratssitzung an, den gemeindeeigenen Konferenzraum im Museum zu sanieren. „Der Fußboden ist abgängig, die Heizung müsste saniert werden und die Decke zur vermieteten Wohnung schallgedämmt werden“, führte Keller aus.

Um das erforderliche Geld zusammenzubekommen, sollte versucht werden, an einen Zuschuss über die Leader-Förderung der EU zu kommen. „Das könnte einen Zuschuss von 60 bis 70 Prozent bedeuten. Und ich kann mir auch vorstellen, dass der Museumsverein ebenfalls eine gewisse Summe zur Verfügung stellt“, erläutert der Ortsbürgermeister seine Pläne.

Somit würde der Beitrag der Gemeinde im überschaubaren Rahmen bleiben. Dann könnte der Konferenzraum auch örtlichen Vereinen für ihre Treffen zur Verfügung gestellt oder vermietet werden, meint Keller.

Denn um das Gemeindehaus der Kirche etwa als Dorfgemeinschaftshaus zu übernehmen, fehle es der Gemeinde Emmerthal an den nötigen Mitteln.

Der Vorschlag mit dem Konferenzraum soll nun sowohl im Ortsrat als auch im Vorstand des Museumsvereins diskutiert werden.

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