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Emmerthal und Westfalen Weser kooperieren bei umweltfreundlichem Verkehr

Gemeinde testet Elektroauto

EMMERTHAL. Die Mitarbeiter der Gemeinde Emmerthal sind für vier Wochen elektrisch unterwegs. Der Versorger Westfalen Weser hat der Verwaltung ein Elektroauto zur Verfügung gestellt. Ziel ist es, Elektroautos weiter in Fahrt zu bringen und die Alltagstauglichkeit zu demonstrieren. Bürgermeister Andreas Grossmann nahm den Renault Zoe in Empfang.

veröffentlicht am 14.06.2018 um 19:09 Uhr

Sind gespannt auf die Testergebnisse (v. li.): Thorsten Dohme (Verwaltung Emmerthal), Leonie Riekschnietz (Westfalen Weser Netz) und Bürgermeister Andreas Grossmann. Foto: pr
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Uwe Bosselmann Reporter
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„Wir sind sehr gespannt, den technologischen Fortschritt im Bereich Elektroauto direkt hier bei uns testen zu können. Auch im ländlichen Raum wird Elektromobilität eine wichtige Rolle spielen können. Nicht nur zur Entlastung der Umwelt.“ Bei der Auswertung soll insbesondere erfasst werden, wie viel Energie getankt wurde und welche Kilometerleistung dem gegenübersteht. Aufgrund der Datenbasis kann die Gemeinde später entscheiden, möglicherweise ihren Fuhrpark zu elektrisieren. Der Renault Zoe hat pro Aufladung eine Reichweite von zirka 150 Kilometern. Die Batterie kann an einer Schnellladestation in weniger als einer Stunde auf 80 Prozent der Kapazität aufgeladen werden.

„Wir gehen davon aus, dass sich auch angesichts der aktuellen Diskussion Elektroautos mehr und mehr durchsetzen werden“, sagt Leonie Riekschnietz von Westfalen Weser Netz. Ab 2020/21 werde die Modellvielfalt noch einmal erheblich zunehmen. Neben dem emissionsfreien Fahren sowie dem geringeren Wartungsaufwand „machen sie auch einfach Spaß beim Fahren“, stellt Riekschnietz fest. Insgesamt hat der Energiedienstleister inzwischen 20 Elektrofahrzeuge verschiedener Hersteller angeschafft, um sie an die Kommunen zum Testen zu verleihen. Die Westfalen-Weser-Energie-Gruppe investiert derzeit in die Installation von 200 Ladepunkten in Ostwestfalen und Südniedersachsen, die sich in einer Entfernung von etwa 20 Kilometern zueinander befinden. red

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