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Probelauf bereits in Groß Berkel / Technischer Defekt verursacht Ausfall der Straßenbeleuchtung im Kernort

Gemeinde bereitet Nachtabschaltung in Aerzen vor

Aerzen (cb). Ein technischer Defekt war die Ursache dafür, dass die Straßenbeleuchtung in einem Teilbereich von Aerzen am Wochenende ausgefallen ist. Manche Einwohner bekamen damit schon einmal einen Eindruck davon, wenn die Gemeinde ernst macht mit ihrer Ankündigung, aus Kostengründen eine Nachtabschaltung vorzunehmen. Ein Termin dafür sei allerdings weiterhin noch offen, sagt Bürgermeister Bernhard Wagner.

veröffentlicht am 25.01.2011 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 19:41 Uhr

Verkehrszeichen weisen auf die Nachtabschaltung hin.  Foto: sbr
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Allerdings: Die Vorbereitungen dafür laufen. Sichtbares Zeichen dafür sind die neuen Markierungen an den Straßenlaternen. Das sogenannte rotweiße Laternenschild mit der offiziellen Bezeichnung „Verkehrszeichen 394“ muss nämlich die Beleuchtungskörper, die nicht die ganze Nacht durchgehend leuchten, markieren. Gleichzeitig werden die technischen Voraussetzungen geschaffen. Laut Wagner müssen in den insgesamt 38 Schaltkästen im Gemeindegebiet Rundsteuerempfänger eingebaut werden. Diese Technik macht es möglich, die Laternen in einzelnen Dörfern oder in Straßenzügen der größeren Ortsteile gezielt an- oder auszuschalten. Dabei orientiere sich die Gemeinde am Emmerthaler Modell. Dies hätte beispielsweise den Vorteil, dass die Feuerwehren bei Schadensfällen gezielt für Beleuchtung sorgen können, außerdem könnte zu Feiertagen wie Weihnachten oder Silvester ohne größeren Aufwand für das gesamte Gemeindegebiet die Nachtabschaltung aufgehoben werden. Einen Probebetrieb für die Nachtabschaltung habe es übrigens schon in Groß Berkel gegeben – was auch zu Anfragen aus der Einwohnerschaft geführt habe, berichtet Wagner. Der Bürgermeister kündigte an, dass die Bevölkerung frühzeitig und angemessen informiert werde, bevor die Nachtabschaltung in Kraft tritt. Zuvor müsse feststehen, dass die neue Technik einwandfrei funktioniere. Wie berichtet, sollen die Straßenlaternen im Gemeindegebiet zwischen 23.30 und 5.30 Uhr ausgeschaltet werden, um Strom und damit Kosten zu sparen. Die Gemeinde wolle darauf achten, dass die Neuregelung so eingeführt werde, dass nicht gleich zu Beginn größere Probleme zu erwarten seien. „Wenn jetzt im Winter Glatteis droht, macht es keinen Sinn, dann das erste Mal die Nachtabschaltung vorzunehmen“, so Wagner.



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