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Gegen die Exoten ist kaum ein Kraut gewachsen

Emmerthal/Aerzen (cb). An Humme und Emmer breiten sich exotisch Pflanzen wie der Japanische Knöterich, die Herkulesstaude und das Springkraut enorm aus. Sie begünstigen nicht nur die Gefahr von Hochwasser, sondern sind auch giftig. Trotzdem verbietet der Landkreis den Einsatz chemischer Mittel.

veröffentlicht am 10.08.2012 um 16:54 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 07:41 Uhr

Das Springkraut gehört mit zu den Pflanzen, die die heimische Fauna verdrängt. Die Bekämpfung stellt den Unterhaltungsverband vor große Probleme.
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Das Bild, das Manfred Mundhenk angesichts der massiven Zunahme der Pflanzen verwendet, ist bezeichnend. „Von einem wachsenden Problem“ spricht der Geschäftsführer des Unterhaltungsverbandes „Emmer – Humme“, wenn er die negativen Folgen durch die massive Ausbreitung von Japanischem Knöterich, Herkulesstaude und Springkraut beschreibt.

Eine Lösung sieht Mundhenk nicht in Sicht – vor allem, da im Naturschutzgebiet an den Gewässern der Einsatz der chemischen Keule verboten ist. Eine Ausnahmegenehmigung könne zwar bei der Unteren Naturschutzbehörde beantragt werden. Aber diese werde verweigert, sagt der Geschäftsführer des Unterhaltungsverbandes, der ab Ende des Monats wieder die Gewässerschau durchführen wird.

Der Japanische Knöterich, die Herkulesstaude und das Springkraut zählen zu den Neophyten. Damit werden Pflanzenarten bezeichnet, die von Natur aus nicht in Deutschland vorkommen, sondern erst durch den Einfluss des Menschen in die Region gekommen sind.

Warum das Springkraut im Winter die Gefahr von Hochwasser begünstigt und was die Untere Naturschutzbehörde des Landkreises gegen die für Menschen giftige Herkulesstaude machen will, lesen Sie auf der Aerzen/Emmerthal-Seite.



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