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Landsommer-Gästeführerinnen des Weserberglandes eröffnen Saison in Aerzen / Neue Routen

Für sie ist Geschichte vor Ort unterhaltsam

Aerzen (sbr). In Aerzen beginnt der Sommer in diesem Jahr bereits am 26. Februar. Nicht etwa, dass der kalendarische Sommeranfang fleckenintern um 17 Wochen vorverlegt wurde, vielmehr nutzen die Gästeführer und Gästeführerinnen des Weserberglandes das Ende des letzten Wintermonats, um in Aerzen das neue Landsommerprogramm im Rahmen einer einmaligen Führung durch den Ort anlässlich des Weltgästeführertages vorzustellen. „Aerzen – zwischen Tür und Angel“ lautet das Programm, das sieben Gästeführerinnen aus dem Weserbergland gemeinsam für den besonderen Rundgang am kommenden Sonntag, 26. Februar, ausgearbeitet haben. Um 13.30 Uhr startet die kostenfreie Führung auf dem Parkplatz der Hummetal-Sporthalle am Tannenweg. Neben der alten Bruchstein-Scheune an der Burgstraße, der Marienkirche samt unterirdischer Geschichte und dem Fachwerkensemble am Goldschlag steht auch das ehemalige Aerzener Brauhaus sowie das Haus Nr. 15 am Reherweg auf dem Programm. Natürlich dürfen sowohl die Aerzener Maschinenfabrik, das alte Postamt und der Brunnen an der Bahnhofstraße als auch die älteste Hofstelle und andere Betriebe entlang der Pöhlenstraße bei der besonderen Gästeführung nicht fehlen. Am Ende des Rundgangs widmen sich die Gästeführerinnen der Geschichte der Domänenburg. „Mit ihrem vielfältigen und unterhaltsamen Programm ermöglichen sie zwischen Tür und Angel spannende Einblicke in die Aerzener Geschichte“, erklärt Gästeführerin Doris Müller und macht auf den einmaligen Rundgang neugierig.

veröffentlicht am 24.02.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 19:21 Uhr

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Mit Magdalena Danger aus Gellersen und Susanne Walther aus Aerzen haben sich erstmals auch zwei Damen aus der Gemeinde Aerzen durch die fundierte Ausbildung der Ländlichen Erwachsenen-Bildung zu Gästeführerinnen weiterbilden lassen. Beide werden erstmals beim Weltgästeführertag in Aerzen zum Einsatz kommen und einen Teil des Rundgangs durch ihre Heimat mit Leben füllen. Wurden bisher nur die überaus beliebten Führungen durch den Schlosspark Schwöbber unter dem Titel „Wie Phoenix aus der Asche…“ von Renate Schulte aus Bensen (28. Mai, 15. Juli und 3. Oktober) und die Erkundungen des schönen Ortskerns von Aerzen mit dem historisch gewandeten Rintelner Alfred Schneider (24. März, 21. Juli und 8. September) im Landsommer-Programm angeboten, so wandert Magdalena Danger in diesem Jahr erstmals mit ihren Gästen am 22. April auf dem Kirschenweg von Gellersen zum Schellenturm.

Wer sich dieser unterhaltsamen Frühlingswanderung zu den Resten der ersten Pyrmonter Burg auf dem Schellenberg anschließen möchte, sollte sich am Sonntag, 22. April, um 13.00 Uhr auf dem Friedhofsweg in Gellersen einfinden. Den Wanderern wird festes Schuhwerk empfohlen.

Aber auch außerhalb des Fleckens Aerzen gibt es mit den Gästeführern und Gästeführerinnen auf insgesamt 98 Routen wieder viel Neues, Interessantes und Unerwartetes in der Landsommer-Region zu entdecken, die sich mittlerweile vom Steinhuder Meer bis zum Solling erstreckt.

Der Brunnen an der Aerzener Bahnhofstraße und das älteste Gehöft des Ortes (im Hintergrund) stehen unter anderem im Mittelpunkt des besonderen Rundgangs zum Landsommerauftakt anlässlich des Weltgästeführertages.

Foto: sbr

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