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Zuständige Behörde sieht keine Notwendigkeit in Hämelschenburg / Fahrzeuge wurden gezählt

Für eine Ampel fehlt das Verkehrsaufkommen

Amelgatzen / Hämelschenburg (gm). Seit vielen Jahren fordert die Hämelschenburger Bevölkerung, unterstützt durch ihre kommunalpolitischen Ortsvertreter, eine Dunkelampel entlang der Landesstraße (L 431) in unmittelbarer Nähe des Schlosses. Doch diese Forderung findet kein Gehör. „Die Auswertung einer Verkehrszählung durch das Straßenverkehrsamt des Landkreises, die durch innerörtliche Zählerplatten gemessen wurde, ergab allerdings, dass durchschnittlich 655 Kraftfahrzeuge pro Stunde die Landesstraße in beide Richtungen passieren“, zitierte Ortsbürgermeister Klaus Hinke (SPD) aus einem Schreiben der Verkehrsbesprechung, die am 14. Oktober im Straßenverkehrsamt in der Hamelner Fluthamel-straße stattgefunden hatte.

veröffentlicht am 17.12.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 16:41 Uhr

Die Landesstraße (L 431) wird in Hämelschenburg durchschnittlich
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„Nach den vorgelegten Auswertungen bleibt festzustellen, dass die nach den Richtlinien für eine Lichtsignalanlage grundsätzlich erforderlichen Zahlen nicht erreicht werden“, hieß es in dem Schreiben weiter. Die zwingende Notwendigkeit für die straßenverkehrsbehördliche Anordnung einer Dunkelampel liege somit nicht vor. Ortsbürgermeister Klaus Hinke interpretierte die Zahlen zum Verkehrsaufkommen hingegen anders – und nicht nur er. „Wenn das kein Grund für eine Lichtsignalanlage ist, muss vermutlich erst ein schwerwiegender Unfall die Beamten der Straßenverkehrsbehörde wachrütteln“, sagte Sylvia Loht aus Hämelschenburg verärgert. Die zweifache Mutter wusste zu berichten, dass gerade auswärtige Autofahrer nicht die Gefahren zwischen dem Schloss und der gegenüberliegenden Kapelle durch die extrem schmale Straßenführung erkennen können. Dieses Argument konnten Hinke und der stellvertretende Ortsbürgermeister Uwe Klüter (CDU) nur bestätigen.

Wie es in dem Schreiben der Straßenverkehrsbehörde weiter heißt, würde die Verkehrskommission allerdings die Beschaffung und die Unterhaltung einer Ampel befürworten, falls die Gemeinde Emmerthal diese gewünschte Dunkelampel auf eigene Kosten installieren und unterhalten könnte. Angesichts der desolaten Haushaltslage konnte Bürgermeister Andreas Grossmann allerdings keine Zusagen machen und verwies auf die Zuständigkeit durch den Landkreis, da es sich ja um eine Landesstraße handelt. „Wir werden auch im nächsten Jahr am Ball bleiben und das Thema erneut aufgreifen“, kündigte der Bürgermeister an.

Uwe Klüter regte sogar an, bei der Finanzierung einer möglichen Dunkelampel den Schlossbesitzer und die Stiftung Rittergut Hämelschenburg mit ins Boot zu holen.



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