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Annegret Lorenz nach Wohnortwechsel aus dem Ortsrat verabschiedet / Viele Jahre als Ortsbürgermeisterin aktiv

Für die Einwohner sah sie sich immer als Sprachrohr

Dehmke (gm). Fast 13 Jahre lang war Annegret Lorenz von der Wählergemeinschaft Dehmkerbrock (WGD) Mitglied des Ortsrates Dehmkerbrock. Zehn Jahre davon stand sie dem Gremium sogar als Ortsbürgermeisterin vor. Nun hieß es Abschiednehmen, denn durch ihren Umzug nach Groß Berkel hat Frau Lorenz gemäß der Niedersächsischen Gemeindeordnung (NGO) das Wahlrecht für den Ortsrat Dehmkerbrock verloren.

veröffentlicht am 08.09.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 22:21 Uhr

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„Bei einem Wohnortwechsel ist das nun mal die logische Konsequenz“, bedauerte Bürgermeister Bernhard Wagner bei der Sitzung des Gremiums. „In Ihrer Zeit als Ortsbürgermeisterin hier oben in den Bergdörfern konnten Sie ja einiges bewegen“, sagte er. Wagner erinnerte an die Dorferneuerung in Dehmke, an die Kanalanbindung in Dehmke, die komplette Sanierung des Dehmker Dorfgemeinschaftshauses und an den Umbau des Dorfgemeinschaftshauses in Herkendorf. „Sie waren immer ein Sprachrohr zwischen der Bevölkerung und unserer Verwaltung. Sie haben sich in hohem Maß für die Belange ihrer Mitbürger hier oben engagiert“, lobte Wagner, der sich deutlich für den Erhalt seiner Ortsräte aussprach.

Ortsbürgermeister Willibald Brennecke (SPD) bezeichnete Annegret Lorenz als motivierte Politikerin mit dem Herzen am rechten Fleck. „In unserer siebeneinhalb jährigen Zusammenarbeit waren wir fast immer einer Meinung“, schmunzelte Brennecke, legte seine Betonung aber auf fast. Für Annegret Lorenz, die für die CDU dem Aerzener Gemeinderat als Groß Berkelerin erhalten bleibt, rückte im Ortsrat Bettina Pischke aus Dehmkerbrock nach. Die 48-jährige Mutter von zwei Kindern, die erstmals ein kommunalpolitisches Amt ausübt, wurde von Bürgermeister Bernhard Wagner gemäß der NGO per Handschlag verpflichtet und pflichtbelehrt.

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