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Landesbehörde beabsichtigt zunächst Berechnungen in Grohnde / 2019 soll Bundesstraße saniert werden

Fließen Zuschüsse für den Lärmschutz?

GROHNDE. Nach der gescheiterten Bewerbung der Gemeinde Emmerthal für den Modellversuch des niedersächsischen Verkehrsministeriums für Tempo 30 in Orten an ausgewählten Bundesstraßen soll zunächst das weitere Vorgehen der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Grohnde abgewartet werden.

veröffentlicht am 22.08.2018 um 14:12 Uhr
aktualisiert am 22.08.2018 um 15:50 Uhr

Immer wieder gibt es Beschwerden in Grohnde über den zunehmenden Verkehr und den daraus resultierenden Lärm. Foto: dana
Christian Branahl

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Christian Branahl Reporter / Newsdesk zur Autorenseite
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Erster Gemeinderat Elmar Günzel berichtete den Politikern vor Ort, dass die Behörde die Sanierung der B 83 plane und Gelder für einen besseren Lärmschutz bewilligt bekommen habe.

Deshalb schlug Günzel dem Ortsrat vor, einen früheren Antrag des Gremiums auf Tempo 30 für Lkw in den Nachtstunden zunächst nicht weiterzuverfolgen. Besonders mit Blick auf den Lärmschutz könnte sonst rein rechnerisch die Zahl der Anspruchsberechtigten entlang der Bundesstraße sinken, begründete der Erste Gemeinderat.

Auf Nachfrage unserer Zeitung erläuterte Uta Weiner-Kohl als stellvertretende Hamelner Geschäftsbereichsleiterin der Landesbehörde, dass eine sogenannte Lärmsanierungsmaßnahme in der Ortsdurchfahrt Grohnde beabsichtigt sei. Es handele sich um eine freiwillige Leistung des Bundes. „Dazu sind unsererseits zunächst lärmtechnische Berechnungen durchzuführen“, erklärt sie. Die Berechnungen würden zeigen, wer Anspruch auf passive Lärmschutzmaßnahmen – dazu zählen etwa höherwertige Fenster – habe. Wenn ein Gebäudeeigentümer Lärmschutzmaßnahmen wünsche, könne er einen Antrag stellen. Eine Überprüfung am Gebäude vor Ort gebe dann Aufschluss über objektbezogene Anspruchsgrundlagen und mögliche Maßnahmen. Der Bund zahle dann 75, der Eigentümer 25 Prozent der Kosten. Laut Behörde sind die Berechnungen im nächsten Jahr vorgesehen, bevor sich die weiteren Schritte anschließen würden.

Ebenfalls 2019 beabsichtigt die Landesbehörde, die Fahrbahn der Bundesstraße zu sanieren. Dabei handele es sich um den Streckenabschnitt von der L 431 (Emmerthal) bis zur L 429 (Grohnde). Die Arbeiten müssten unter Vollsperrung erfolgen. Weiner-Kohl: „Wann was genau gemacht wird, kann ich aber noch nicht sagen, da die Vorbereitungen für die Maßnahme noch nicht begonnen haben.“



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