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Geschäftsführer der Aerzener Maschinenfabrik übergibt Fahrzeug der besonderen Art an Kinderfeuerwehr

„Flammenhopser“ machen mobil

AERZEN. Fahrzeugübergabe bei der Freiwilligen Feuerwehr Aerzen der besonderen Art, bei der keine Politiker dabei sein mussten: Klaus-Hasso Heller als Geschäftsführer Gesellschafter der Aerzener Maschinenfabik kam persönlich, um der Kinderfeuerwehr ein eigenes Fahrzeug zu bringen - klein, aber fast originalgetreu.

veröffentlicht am 13.08.2017 um 15:11 Uhr

Da gehen Kinderträume in Erfüllung: Die Nachwuchsbrandschützer bekommen ihre Seifenkiste von Klaus-Hasso Heller. Foto: Sbr
59.225-02

Autor

Sabine Brakhan Reporterin
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Das am Wochenende an die Kinderfeuerwehr übergebene Fahrzeug wurde nicht aus öffentlichen Mitteln finanziert. Lackiert ist es – wie könnte es bei einem Feuerwehr-Einsatzfahrzeug anders sein – rot. Darüber hinaus macht es beim Anlassen Startgeräusche, verfügt über Hupe, Martinshorn, Blaulicht, Frontblitzer, Scheinwerfer, Blinker sowie Rückfahr- und Bremslicht. Und es ist professionell beklebt mit reflektierenden Konturmarkierungen und dem Kinderfeuerwehr-Schriftzug. Was allerdings auffällt, ist das Herstellerlogo am Kühlergrill. Hier steht nicht Magirus oder MAN – die neue „Flammenhopser“-Seifenkiste trägt das Symbol der Aerzener Maschinenfabrik (AM) vorneweg.

Und das hat einen einfachen Grund: Die Anfrage der Nachwuchsbrandschützer stieß beim Geschäftsführenden Gesellschafter Klaus-Hasso Heller sofort auf offene Ohren. Und so erging umgehend der Auftrag an die firmeneigene Tischlerei, nach der Idee von Björn Magnusson, der Zeichnung von Karl-Heinz Tölle und dem Tuning durch Florian Renner – allesamt AM-Mitarbeiter und Feuerwehrleute – das feuerrote Spaßmobil auf ein Ketcar-Fahrgestell zu konstruieren.

„Wir können eben nicht nur Maschinen, sondern auch ein Spaßmobil bauen“, erklärte Klaus-Hasso Heller bei der Übergabe. „Es hätte etwas größer sein können, ich passe nicht hinein und kann leider keine Probefahrt machen“, bedauerte er und fügte an, dass aller Anfang ja bekanntlich mit einem Prototyp gemacht wird. „Es ist eine gute alte Tradition, dass wir uns an die Aerzener Maschinenfabrik wenden können, wenn wir in den eigenen Reihen mit der Umsetzung einer guten Idee nicht weiterkommen“, erklärt Ortsbrandmeister Heinz Brand. Er dankte der Aerzener Maschinenfabrik, dass sie Material, Technik und Arbeitskraft für die Realisierung des feuerroten Kindertraums zur Verfügung gestellt hat. Darüber hinaus lobte er die Verbundenheit des Unternehmens zur Feuerwehr und hob dabei vor allem die hervorragende Zusammenarbeit in Bezug auf die Bereitschaft zur Freistellung von Mitarbeitern bei Feuerwehr-Einsätzen und feuerwehrtechnischen Fortbildungen hervor. Heller wiederum machte deutlich, dass man sich als Unternehmen im Gegenzug auch auf die Einsatzbereitschaft der Aerzener Feuerwehr verlassen könne – und zeigte sich positiv überrascht angesichts der großen Zahl von aktuell 21 Kinderfeuerwehrmitgliedern.

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