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Einnahmen aus der Wirtschaft bleiben hinter den Erwartungen zurück

Finanzpolitiker in Sorge: Minus in der Kasse

AERZEN. Die Befürchtungen der Finanzabteilung im Aerzener Rathaus bestätigen sich: Mindereinnahmen bei der Gewerbesteuer reißen ein kräftiges Loch in die Kasse. Jüngste Auswertungen erwiesen erneut, was sich im Mai bereits abgezeichnet hat, berichtete Kämmerer Claus Henke den zuständigen Fachpolitikern.

veröffentlicht am 21.09.2018 um 13:48 Uhr

Symbolfoto: +(c) dpa - Bildfunk+++
Christian Branahl

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Christian Branahl Reporter / Newsdesk zur Autorenseite
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Nach aktuellem Stand liegen die prognostizierten Einnahmen für dieses Jahr rund eine Million Euro unter den Erwartungen. Kalkuliert worden waren für 2018 Erträge von 5,35 Millionen Euro.

Das führt dazu, dass der Haushalt der Gemeinde in Einnahmen und Ausgaben nicht ausgeglichen ist. War zunächst ein Plus von knapp 117 000 Euro berechnet worden, ist derzeit ein Minus von gut 532 000 Euro zu erwarten, wie Henke erläuterte. „Die Haushaltslage ist angespannt“, sagte er.

Die Nachricht kam zwar nicht überraschend, weil sie vom Kämmerer im späten Frühjahr prophezeit worden war, dennoch zeigten sich bei den Aerzener Finanzpolitikern Sorgenfalten. Schließlich gelten die Konjunkturaussichten als gut, den Kommunen waren bundesweit gute Einnahmen vorausgesagt worden. „Sieht es also bei den Aerzener Firmen nicht so gut aus, wie alle denken?“, wollte Jürgen Pape (CDU) wissen. Bürgermeister Bernhard Wagner warnte vor Interpretationen, weil die Gewerbesteuer einer komplizierten Systematik unterliege.

Und trotz angespannter Situation und bei Ausgabendisziplin könne das Rathaus den Pflichten nachkommen, entgegnete Wagner der Nachfrage von Günter Hellmich (SPD). „Kein einfaches Geschäft“, sagte Ausschuss-Vorsitzender Frank Pook (Die Linke) zu den schwierig kalkulierbaren Gewerbesteuern. Jetzt laufe es nicht so wie erhofft. Aber jeder wisse, dass es auch plötzlich eine große Nachzahlung geben könne, sagte er.



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