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Brandschutz stellt hohe Anforderungen an Ausrüstung und Fahrzeuge

Feuerwehr setzt auf die Sicherheit

Emmerthal (ubo). Die Gemeinde Emmerthal muss mit dem Geld knapsen, die Brandschützer sehen dennoch viele Aufgaben, die finanziert werden müssen. Zum Beispiel in Lüntorf: Die Politik des zuständigen Fachausschusses nahm das Feuerwehrhaus und das Tragkraftspritzenfahrzeug Lüntorf in Augenschein – und Ortsbrandmeister Ulrich Vogt informierte über die notwendigen Investitionen und Arbeiten. So muss das Rolltor gewartet und der Hallenboden repariert werden. An der Wasserentnahmestelle Deitlevsen sollte ein Geländer angebracht werden. „Die Unfallgefahr im Dunkeln ist sehr hoch“, machte Vogt deutlich. Das Fahrzeug wurde 1984 in Dienst gestellt und soll voraussichtlich 2012 ersetzt werden.

veröffentlicht am 20.04.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 10:21 Uhr

Gemeindebrandmeister Willi Pflughaupt zeigt die Unfallgefahr, di
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Der Erste Gemeinderat Elmar Günzel erläuterte den Haushalt, der noch verabschiedet werden muss. Allerdings müssen die Abgasabsauganlage und Ölabscheider in Amelgatzen und Grohnde in der zweiten Jahreshälfte ausgetauscht werden, versprach Günzel. Für das laufende Jahr ist die Errichtung einer Löschwasserstelle in Voremberg vorgesehen. 125 000 Euro sind für das Feuerwehrhaus in Welsede in den Haushaltsplan aufgenommen, wofür die Gemeinde EU-Gelder erwartet. Die Pläne lagen für einige Jahre auf Eis. Nachdem im Gebäude im Winter ein erheblicher Wasserschaden aufgetreten war, kamen sie erneut auf den Tisch. Wenn das Feuerwehrhaus mit als Räumlichkeit für die Dorfgemeinschaft ausgebaut wird, könnte die Gemeinde mit Fördergeldern aus dem Leader-Programm rechnen. Zuletzt hatte die Architektin die Pläne im Bauausschuss vorgestellt. Zwar gab es noch keinen Beschluss, doch sieht die Gemeinde wohlwollende Unterstützung, den Umbau zunächst über die Leader-Region Östliches Weserbergland zu beantragen, um später weitere Einzelheiten zu beraten.

Gemeindebrandmeister Willi Pflughaupt teilte die aktuellen Zahlen aus der Gemeindefeuerwehr mit, die 527 aktive Mitglieder und 102 Mitglieder der Jugendfeuerwehr zählt. Allein der Musikzug Welsede konnte zehn neue Mitglieder aufnehmen. Außerdem informierte er den Ausschuss über die Kosten der zu beschaffenden Fahrzeuge. So soll das Basisfahrzeug des TSF Frenke etwa 40 000 Euro kosten, hinzu kommt die gleiche Summe für den Ausbau. Für das Löschfahrzeug 20/16 der Ortswehr Kirchohsen nannte Pflughaupt die Summe von 62 000 Euro für das Fahrgestell und rund 180 000 Euro für den Aufbau. Ausschussvorsitzender Rolf Keller unterstützte die Notwendigkeit der Anschaffung, während der Erste Gemeinderat unter Hinweis auf die Investitionsplanung nicht zu große Hoffnungen wecken wollte.

Das Feuerwehrhaus in Welsede.
  • Das Feuerwehrhaus in Welsede.


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