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Erneut zwei ausverkaufte Konzerte mit EmmaValley in Esperde

Fans feiern mit ihrer Kultband

Gewohnte Spielfreude bei Coversongs und eigenen Liedern: Bernie Feist greift erstmals beim Konzert zum Bass und läuft mit Gitarrist Michael Kirk (rechts) zu Höchstform auf. Fotos: gm

veröffentlicht am 01.03.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 12:41 Uhr

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Autor:

Günther Muhr
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Esperde. EmmaValley kam zum sechsten Mal im Doppelpack – und zum sechsten Mal in Folge waren beide Konzertabende ausverkauft. Die Emmerthaler Kultband und die Szenekneipe „Zur alten Post“ in Esperde passen einfach zueinander. Die Musiker von EmmaValley haben schon seit langem weit über die Landkreisgrenzen hinaus Kultcharakter. So sah es auch der Ex-Coach vom VfL Hameln, Peter Eddelbüttel. „Ich bin zwar zum ersten Mal hier, aber das, was die abliefern, ist vom Sound und von der altbekannten Rockmusik richtig klasse. Ich bin angenehm überrascht“, sagt Eddelbüttel, der jetzt die Alfelder Handballer trainiert.

Frontmann Bernie Feist (Vocals), der zum ersten Mal öffentlich stellvertretend für Peter Holzmann in die Saiten der Bassgitarre griff, Keyboarder Horst Arlt, Carsten Baumann an den Drums und Michael Kirk (E-Gitarre) zelebrieren lupenreinen gecoverten Hardrock und vier eigene Songs, die jeweils bis kurz vor Mitternacht die Dielenbretter im Saal der Alten Post zum Vibrieren brachten. „Long live Rock ’n’ Roll“, Easy living“, „Ballroom Blitz“, „Black Night“, „We will rock you“, „Thunderstruck“, „Don’t break my heart again“ und „Whisky in the Jar“ kam bei den Fans genauso gut an wie der Schmusesong „Hot Love“ von T. Rex und der Blues von Michael Kirk „Till I die“. Schwer zu interpretieren, denn Rhythmusgeschwindigkeit und Text müssen taktgenau zueinander passen, waren die Klassiker „Rock ’n’ Roll“ und „Whola lotta love“ von Led Zeppelin. „Aber auch das haben die Jungs erstklassig gemeistert“, resümiert der Chef vom Paritätischen Dienst aus Hameln, Norbert Raabe, der bereits zum fünften Mal ein EmmaValley-Konzert besuchte. „Ich mag den Sound, stehe auf den kultigen Rock und finde die Jungs einfach sympathisch“, so Raabe, der ebenso wie die jeweils über 200 Besucher pro Auftritt bei den Zugaben „Highway to hell“, „Satisfaction“ und „Smoke on the water“ mitfeierte.

Petra und Reiner Gibmeier aus Hagenohsen, bereits zum vierten Mal bei EmmaValley live mit dabei, sagen unisono, dass sie sich gerne an die gute alte Zeit zurückerinnern, bei der die Musik noch von Hand gemacht wurde. „Wir haben noch etliche alte Langspielplatten aus unserer Jugend, aber diese Musik, mit denen wir auch viele gute Erinnerungen verbinden, muss man mindestens einmal im Jahr live hören“, meinte Petra Gibmeier. „Und da gibt’s keine bessere lokale Band als EmmaValley“, sagt Ehemann Reiner. Bevor EmmaValley über die Bühne wirbelte und den Saal mit Rauch vernebelte, bewiesen „The Pie Rats“ aus Hameln, dass sie partytaugliche Stücke ohne großes Equipment locker und spontan rüberbringen und das Publikum bereits bei ihrem ersten Song „Ab in den Süden“ in ihren Bann zogen. Olaf Janowski und Matthias Frensel sowie Thomas Banmeister (nur Freitag) und Nico Scholz (nur Samstag) stellten sich als Acoustic Comedy Cooverband vor und eroberten sofort die Herzen aller Besucher.

Beste Stimmung bei bekannten Hits – die Fans sind begeiste
  • Beste Stimmung bei bekannten Hits – die Fans sind begeistert.

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