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Drei neue Buswartehäuschen in der Gemeinde Emmerthal für rund 10 000 Euro / Förderung durch Land und Landkreis

Fahrgäste müssen nicht länger im Regen stehen

Emmerthal (gm). Drei neue Buswartehäuschen sind im Gemeindegebiet von Emmerthal errichtet worden – zur Freude vieler Bürger, die auf den öffentlichen Personenverkehr angewiesen sind. Windgeschützt und im Trockenen können die Fahrgäste nun an folgenden Stellen auf den Bus warten: Unweit des Grohnder Fährhauses, an der Hajener Straße, der Kreisstraße 22, wurde das Flachdachmodell „Köln K 2“ innerhalb weniger Tage errichtet.

veröffentlicht am 13.04.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 07:21 Uhr

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Das zweite Häuschen steht an der Kirchohsener Hauptstraße. Das Modell „Zürich“ ist mit einem in das Ortsbild passenden Giebeldach ausgestattet worden. Kurz vor der Fertigstellung ist auch das zweite Modell „Zürich“ in Ohr an der Bundesstraße 83. Dort fehlen noch die Rückwand, die Seitenwände sowie die Sitzschalen und die Bepflasterung.

„Aber auch hier soll es zügig vorangehen“, betont Emmerthals Erster Gemeinderat Elmar Günzel, der die Kosten für die drei Buswartehäuschen auf 10 130 Euro beziffert. „Hinzu kommen natürlich noch die jeweiligen Tiefbaumaßnahmen, die wir wegen der noch fehlenden Pflasterung in Ohr noch nicht detailliert berechnen konnten“, so Günzel. Die Buswartehäuschen in Ohr und Grohnde werden durch den Landkreis mit jeweils 50 Prozent und durch das Land Niedersachsen mit weiteren 25 Prozent gefördert. Die Maßnahme an der Kirchohsener Hauptstraße sei allerdings nur noch mit 50 Prozent vom Landkreis gefördert worden, da das Land in diesem Jahr seine Fördertöpfe ausgeschöpft hat“, erklärt Elmar Günzel. Unzumutbare Belastungen für die Gemeinde könne er aber aufgrund des relativ geringen Eigenanteils nicht erkennen.

Mit einer Unterschriftensammlung hatte sich die christdemokratische Juristin Claudia Wolter aus Ohr bereits im Sommer 2007 für ein witterungsgeschütztes Buswartehäuschen unterhalb der Ohrbergparksiedlung eingesetzt und damit den Stein ins Rollen gebracht.

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Schon vor zwei Jahren von Fördertöpfen gewusst

Bürgermeister Andreas Grossmann konnte und wollte seinerzeit nicht allzu viel versprechen. Er bekundete allerdings, insbesondere für die zahlreichen Schüler der Siedlung am Ball bleiben zu wollen. „Aus eigenen Mitteln hätten wir das damals nicht verwirklichen können“, blickt der Gemeindechef zurück. „Aber wir wussten bereits, dass ein Bushaltestellenförderprogramm in der kurzfristigen Planung durch den Landkreis und das Land vorgesehen waren.“ Nicht einmal zwei Jahre später stehen nun die Buswartehäuschen. Im Rahmen der Tiefbaumaßnahmen konnte auch die Bushaltestelle auf der Hagenohsener Straße verbessert werden. Dadurch wird behinderten Fahrgästen oder Müttern mit Kinderwagen der Einstieg in die Niederflurbusse erleichtert.

Bild 1 (v. li.): An der Kirchohsener Hauptstraße.

Bild 2: Vor der Einfahrt zum Grohnder Fährhaus.

Bild 3: Ein Buswartehäuschen unterhalb der Ohrbergparksiedlung.

Fotos: gm



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