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Wie Neudorff ein neues Produkt einführt: 30 Redakteure von Zeitschriften und vom Fernsehen vor Ort

Fachjournalisten wollen es ganz genau wissen

Mit praktischen Vorführungen zeigte Dr. Andreas Prokop die Reaktionen der Wirkstoffe auf.

veröffentlicht am 01.06.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 04:21 Uhr

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Aerzen/Emmerthal/Hameln (ll). „Freude am naturgemäßen Gärtnern“ ist der Leitspruch des Pflanzenschutzherstellers Neudorff, mit dem sich das Emmerthaler Unternehmen insbesondere an Hobbygärtner wendet. Bis sich diese Freude am Gärtnern dann tatsächlich beim Endverbraucher bemerkbar macht, ist es ein langer Weg – vor allem dann, wenn neue Produkte am Markt durchgesetzt werden wollen.

Umfangreich und sehr kostenintensiv sind daher Aufwendungen für Marketingmaßnahmen. Ein TV-Spot (wir berichteten) gehört bei der derzeitigen Markteinführung eines neuen Pflanzenschutzmittels auch dazu. Damit wolle man die breite Masse der Nichtanwender von Herbiziden gewinnen, die bislang wegen ökologischer Bedenken auf Pflanzenschutzmittel verzichteten, wie Neudorff-Marketingleiter Rainer Lausmann erklärt. Aber nicht zuletzt gilt es auch, die fachkundige und themeninteressierte Öffentlichkeit auf das neue Produkt gegen Unkraut aufmerksam zu machen. Über 30 Fachjournalisten aus ganz Deutschland hatte das Unternehmen nun zu einer Informationsveranstaltung ins Hotel „Stadt Hameln“ und zu einer anschließenden Besichtigung in die Versuchsgärtnerei nach Aerzen geladen.

Im Fokus des Interesses standen somit vorwiegend fachliche Detailfragen. Dr. Andreas Prokop, Leiter der Abteilung Forschung und Entwicklung, stand den angereisten Journalisten mit sachlichen Informationen zu dem Pflanzenschutzmittel Rede und Antwort. Und zuweilen veranschaulichte der Biologe den Fachleuten auch eindrucksvoll, auf welchen chemischen Reaktionen die Wirksamkeit des Produktes beruht – stets mit der Betonung darauf, dass die beiden Wirkstoffe, Pelargonsäure und ein spezieller Wachstumsregulator, gänzlich natürlichen Ursprungs seien.

Produkte im Praxistest: Engelbert Köller (links) und Gabriele Vo
  • Produkte im Praxistest: Engelbert Köller (links) und Gabriele Vocke (rechts) besprühen Pflanzen mit der Neudorff-Neuentwicklung.
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Produkttest und Besuch in der Versuchsgärtnerei

Engelbert Köller ist ein Fachjournalist, der das Unternehmen Neudorff schon seit langer Zeit begleitet. Für den freien Autor verschiedener Garten-Fachmagazine habe Neudorff eine Vorreiterrolle in der Branche. Nicht zuletzt in der guten Öffentlichkeitsarbeit unterscheide sich das Emmerthaler Unternehmen von konventionellen Herstellern im Pflanzenschutz-Sektor.

„Giersch ist zum Beispiel das Giga-Problem im Garten“, urteilt Köller aus seiner langjährigen Erfahrung. „Hier ist es möglich, neue Inhalte und Zusammenhänge darüber zu erlernen.“ Als „hochinteressantes und wichtiges Thema in heutiger Zeit“ betrachtet Gabriele Vocke den Pflanzenschutz. Für die Fernsehjournalistin, die unter anderem auch für den ARD-Ratgeber Haus und Garten arbeitete, steht im Besonderen die Frage nach möglichst umweltschonenden Mitteln im Vordergrund. „Neudorff bemüht sich sehr, naturverträgliche Produkte anzubieten und ist damit rasant gewachsen“, erklärt Gabriele Vocke. Das unternehmerische Erfolgsrezept liege ihrer Ansicht nach im Verzicht auf die „chemische Keule“. Hintergründe des biologischen Ansatzes von Neudorff will auch Judith Starck erfahren. Deshalb ist die Redakteurin von Kundenmagazinen des Fachhandels extra aus München angereist. Für den Fachhandel würden natürliche Produkte eine größere Bedeutung gewinnen, ist Judith Starck überzeugt. „Deshalb möchte ich mir die Arbeit des Unternehmens einfach vor Ort anschauen“, sagt sie. Gelegenheit dazu gab es – im Produkt-Selbsttest wie auch bei der Besichtigung der Gewächshäuser in Aerzen.

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