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17 Artes-Wesera-Künstler stellen in der Zehntscheune aus

Facettenreiche Kunst in idyllischem Ambiente

HÄMELSCHENBURG. Wieder kann „Artes Wesera“ ein Erfolgserlebnis verzeichnen – nach der Eröffnung ihres Domizils der Kunst im „Bürgerhus“ in Hamelns Altstadt macht die vor 2010 ins Leben gerufene „Interessengemeinschaft Kunstschaffender im Weserbergland“ ein weiteres Mal innerhalb kurzer Zeit auf sich aufmerksam. Diesmal mit einer Ausstellung in der Zehntscheune des Schlosses Hämelschenburg.

veröffentlicht am 30.09.2018 um 19:51 Uhr

Hingucker: eine Holzskulptur von Jan Ehlers. Foto: sto
Stolte Christiane

Autor

Christiane Stolte Reporterin
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Mit vielen Besuchern fand am Freitagabend eine Vernissage unter dem Motto „Kunst erleben – Art experience“ statt.

Das Besondere an der bis Mittwoch, 3. Oktober, laufenden Ausstellung ist die facettenreiche Vielfalt der Kunstobjekte: Bilder in verschiedenen Maltechniken, Holzskulpturen, Tonarbeiten und Fotografien gehören ebenso zu den Exponaten wie künstlerisch gestaltete Objekte aus Thüster Kalksandstein. „Die Bandbreite ist sehenswert“, betonte denn auch Emmerthals Bürgermeister Andreas Grossmann. Überhaupt habe Kunst im Landkreis Hameln-Pyrmont einen großen Stellenwert, ergänzte Ruth Leunig, die stellvertretende Landrätin. Hausherr Lippold von Klencke hatte der Gruppe bereits zum zweiten Mal die Zehntscheune zur Verfügung gestellt, da sie bereits im vergangenen Jahr auf große Resonanz gestoßen war.

Zu sehen sind Arbeiten von 17 Artes-Wesera-Künstlern. Um sie alle namentlich zu nennen und über ihre Arbeiten zu berichten, dafür reicht der Platz nicht an dieser Stelle. Exemplarisch seien einige Künstler mit ihren unterschiedlichen Arbeiten genannt. Beispielsweise Jan Ehlers mit seinen Holzarbeiten, Heide Friedrich mit Plastiken aus Ton, Matthias Waldeck mit Fotografien, Martina Zimmermann mit ihrer aus Thüster Kalksandstein gefertigten Serie „Zeitreise“ oder Norbert Grell mit seiner vielschichtigen Malerei. Grell ist übrigens der erste Vorsitzende der Künstlervereinigung, die seit kurzem nicht mehr als „loser Zusammenschluss“, sondern als eingetragener Verein auftritt. Kunst erleben und Musik hören von der Gruppe Jazzami standen ebenso im Mittelpunkt der Ausstellung wie das Anliegen, miteinander ins Gespräch zu kommen. Kein Problem bei dem idyllischen Ambiente in der Zehntscheune. Die Philosophie von Artes Wesera ist, professionelle und semiprofessionelle Kunstschaffende aus verschiedensten Bereichen zu vernetzen, um Kontakte zu knüpfen, Erfahrungen auszutauschen, gemeinsame Ausstellungen, Kunstmessen und Tage des offenen Ateliers zu veranstalten und vieles mehr. Durch gemeinsame Aktionen soll Kunstschaffenden eine Plattform geboten werden, ihre Kunst einer breiten Öffentlichkeit zeigen zu können. Artes Wesera geht neue Wege und beruht ausschließlich auf dem ehrenamtlichen Engagement aller Mitwirkenden, die mit viel Enthusiasmus und Freude dafür sorgen, dass Hameln und die Region mit Kunst und Kultur bereichert wird.

2 Bilder
„Rückansicht“ nennt Stefan Joppich sein Gemälde, das in der Zehntscheune zu sehen ist. Foto: sto


Die Ausstellung in der Zehntscheune ist zu sehen bis Mittwoch, 3. Oktober, jeweils von 11 bis 17 Uhr. Der Eintritt ist frei. Spenden sind willkommen.



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