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Boßelclub der Kyffhäuser-Kameradschaft besteht seit 15 Jahren / Das muss gefeiert werden

Es läuft

Reine. Es sind nur noch wenige Wochen, dann feiert der „Boßelclub der Kyffhäuser-Kameradschaft Reine“ ganz groß: Am 1. Januar 2014 besteht er 15 Jahre lang. Beim Anboßeln für die Saison 2013/2014 am Boßelstein des Grenzweges warf dieses Ereignis bereits seine Schatten voraus. Einmal wurde das gründlich diskutiert und zum anderen gaben sich alle 17 Boßler große Mühe mit dem Training, um am Jubiläum besonders fit zu sein.

veröffentlicht am 15.10.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 05:41 Uhr

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Zur Entstehung des Reiner Boßelclubs berichtet Boßelwartin Elfi Schwarze: „Im Jahre 1998 hatte der benachbarte ,Boßelclub Up de Heerstrat Reinerbeck‘ die Kyffhäuser-Kameradschaft zum Gästeboßeln eingeladen.“ Das habe allen so gut gefallen, dass man auf der folgenden Kyffhäuser-Versammlung beschlossen habe, auch in Reine einen Boßelclub zu gründen. Vorweg lief am 11. November 1998 ein Probeboßeln, um zu sehen, ob und wie es ankommt. „Aufgrund der guten Beteiligung wurde dann am 1. Januar 1999 der ,Boßelclub der Kyffhäuser-Kameradschaft Reine‘ gegründet und angemeldet“, sagt Schwarze.

Am Anfang boßelten die Reiner mit Holzklots (Kugeln) – die aber mussten gewässert werden, damit sie nicht platzten. Eine Aufgabe, die seinerzeit Rolf Wilmsmeier übernahm und der dafür den Titel „Klotwart“ bekam. Später wurden Klots aus Kunststoff angeschafft, das Wässern entfiel.

Zum Ersten Boßelwart wurde Bernd Lange gewählt, seine beiden Stellvertreter waren Stephan Linne und Dirk Frevert. Seit 2009 ist Elfi Schwarze Boßelwartin. Die erste Fahrt des Reiner Boßelklubs führte 2001 nach Ostfriesland, wo das „Ostfriesen-Abitur“ absolviert wurde. Die jeweilige Boßelsaison beginnt im Oktober eines jeden Jahres und endet mit dem Königsboßeln am ersten Samstag im Mai. Geboßelt wird an jedem ersten Sonntag im Monat auf einer knapp vier Kilometer langen Strecke des „Grenzweges“.

Da das Boßeln auch durstig macht, gibt es auf der Hälfte der Strecke die erste Stärkung. Das ist an der Boßelhütte im Walde oberhalb von Heinebüchenbruch, die auf Initiative des früheren Boßelwarts Dirk Frevert dort errichtet wurde. Start und Ziel ist der Boßelstein auf dem „Grenzweg“ am Nordausgang von Reine. Zur Festigung der Dorfgemeinschaft findet an jedem ersten Sonntag im Monat nach dem Boßeln ein Frühschoppen mit anschließendem Grillen am Kyffhäuser-Vereinsheim statt und außerdem seit zwei Jahren das „Boßelsommerfest“ mit Spiel, Spaß und Spannung. wj

Am 1. Januar 2014 besteht der „Boßelclub der Kyffhäuser-Kameradschaft Reine“ 15 Jahre.wj



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