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Unansehnliche Anlage an der Ortsumgehung soll nun bepflanzt werden / Geld gibt es aber erst nächstes Jahr

Es dreht sich weiter um den Kreisel

AERZEN/REHER. Selbst wenn es derzeit schon ein wenig blüht am Kreisel zwischen Aerzen und Reher: Schafgarbe, Disteln und Co. sollen nicht auf Dauer den Blick der Autofahrer auf sich lenken. Für einen ansehnlichen Willkommensgruß gibt es immerhin erste Ideen, den Kreisel an der Umgehungsstraße zu gestalten.

veröffentlicht am 27.06.2017 um 14:07 Uhr

Seit 2013 rollt der Verkehr über die Umgehungsstraße – für den Kreisel fehlte aber bislang ein gestalterisches Konzept wie in anderen Orten. Foto: cb
Christian Branahl

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Christian Branahl Reporter / Newsdesk zur Autorenseite
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Ortsbürgermeisterin Christa Jakobi stellte nun ein erstes Konzept vor, um den Platz mit Grünpflanzen und Blumen in einen schöneren Zustand zu versetzen, nachdem der Verkehrsplatz eher trostlos wirkt, während Orte wie Lügde, Hessisch Oldendorf und Bad Münder diese zentralen Punkte als Visitenkarte und Willkommensgruß für Besucher nutzen. „Etwas zurückgeschreckt“ sei man im Ortsrat Reher vor dieser Aufgabe, räumte Jakobi ein, warum ein Konzept für den Kreisel schwergefallen sei.

Pflegeleicht müsse die Anlage sein, außerdem dürfe sie keine Gefahr für Autofahrer darstellen, erläuterte die Ortsbürgermeisterin unter Berufung auf die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr. Einleuchtend: Noch immer kommt es vor, dass Auto- und Lkw-Fahrer nicht den Kreisverkehr nutzen, sondern den Verkehrsplatz queren. Reifenspuren künden ab und wann davon.

Der große Wurf ist es zwar nicht, den Jakobi nun dem Ortsrat Reher präsentierte und sich dafür die Zustimmung einholte. Bereits Ende 2015 hatte die Gemeindeverwaltung das Gremium gebeten, Vorschläge zu erarbeiten. Ringförmig soll außen zur Fahrbahn eine Splittschicht aufgetragen werden, bevor dann Blumenzwiebeln mit Frühlingsblühern, in späteren Jahreszeiten Stauden wie Lavendel, für Farbtupfer sorgen und in der Mitte immergrüne Pflanzen vorgesehen sind. Viel Arbeit für den Bauhof dürfe es nicht bereiten, sagte Jakobi, die sich auch um die Sicherheit der Beschäftigten sorge. Vlies und Rindenmulch sollten helfen, dass die Anlage nicht zu schnell wieder verwildere.

Kreisel
  • Kreisel

Was lange währt, wird endlich gut? Noch bleibt Geduld gefragt, so dass sich ein paar Gedanken um den Kreisel drehen könnten. Zwar hat die Straßenbaubehörde erklärt, die Kosten zu übernehmen, wie Erster Gemeinderat Andreas Wittrock berichtete. Allerdings: Geld sei dafür erst im nächsten Jahr vorgesehen.

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