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Heimische Photovoltaik-Forscher halten Argumentation der Bundesregierung für kontraproduktiv und nicht stichhaltig

Entsetzen in Ohr wegen Kürzung der Solarförderung

Ohr/Berlin (mafi). Zwar gibt es nun doch noch einen kleinen Aufschub von gut drei Wochen bei der Kürzung der Solarenergie-Förderung. Aber zum 1. April soll die Reduzierung der Subvention für neue Dachanlagen nach dem Willen der Bundesregierung tatsächlich greifen. Umweltschützer und Solarwirtschaft halten dies angesichts der propagierten Energiewende für einen schlechten Scherz – und auch die Experten beim Institut für Solarenergieforschung Hameln (ISFH) in Ohr sind entsetzt. „Die geplante drastische Beschränkung des Zubaus der Photovoltaik auf etwa 1,4 Gigawatt pro Jahr bedeutet nichts anderes als ,Vorrang für fossile Energie‘“, beklagt Professor Rolf Brendel. Wie der ISFH-Chef, der zudem an der Universität Hannover die Abteilung Solarenergie des Instituts für Festkörperphysik leitet, erklärt, müsste damit mittags fehlender Solarstrom durch Gaskraftwerke erzeugt werden – die aber eigentlich aus Klimaschutzgründen nur laufen sollten, wenn Sonne und Wind nicht reichen.

veröffentlicht am 08.03.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 18:21 Uhr

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