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Fritz Hahlbrock und Edgar Raasch stellen in der „Plattenkiste“ „Die Weserbergland Böhmischen“ vor

Emmerthaler werben im NDR landesweit für ihr Hobby

EMMERTHAL/HANNOVER. Viel zu erzählen gab es in der Sendung „Plattenkiste“ bei NDR 1 Niedersachsen. Am heutigen Donnerstag zwischen 12 und 13 Uhr unterhielten sich Fritz Hahlbrock und Edgar Raasch aus Emmerthal mit Moderatorin Martina Gilica über die Arbeit der 17 Musiker in der Gruppe „Die Weserbergland Böhmischen“, die in Ohr ihren Proberaum haben und die sich ganz der Stilrichtung von Ernst Mrosch verschrieben haben.

veröffentlicht am 06.04.2017 um 15:22 Uhr

In bester Plauderlaune zeigten sich Fritz Hahlbrock, NDR-Moderatorin Martina Gilica und Edgar Raasch.

Edgar Raasch schwärmt von der Blasmusik - von Flöte über Klarinette bis hin zum Blech wie Trompete bis Posaune. Auch Schlagzeug gehört dazu. Zum Beispiel die Kellermeister-Polka geht „weich ins Herz rein“, beschreibt er liebevoll. 2012 fand in Alt-Gandersheim ein Workshop statt, an dem neben ihm sich auch Fritz Hahlbrock beteiligte. Der Nachfolger von Ernst Mrosch begeisterte alle Teilnehmer: Ernst Hutter von den Egerländer Musikanten. Genau diese Musik wollten sie unbedingt auch machen, sagten sich die Teilnehmer.

Bereits 1965 Ernst Mrosch einmal gefragt, ob „seine“ Musik noch zeitgemäß sei. Er habe damals lächelnd geantwortet: „Sie lebt“. So berichten es die Gäste der Plattenkiste. Fans dieser Musik lieben sie bis heute. Polkas, Märsche oder Walzer kommen immer noch bei vielen Menschen gut an. In Workshops bilden sich die Musiker deshalb stetig weiter, obwohl sie alle auch noch in anderen Gruppen mit völlig anderer Musik aktiv sind. Dazu laden sie überregional ein. Ein Workshop läuft immer von Freitag bis Sonntag. Sie suchen sich immer einen Dozenten, der mit Leib und Seele dabei ist. Im vergangenen Herbst konnten sie sogar Holger Müller verpflichten, einen Schlagzeuger besonderen Ranges, der zu den Original Egerländern gehört. Ängste vorm Star kennen sie nicht, sondern genießen es, von den Größen zu lernen und sich auszutauschen.

Einmal im Monat treffen sich die verschiedenen Orchestermusikern der „Weserbergland Böhmischen“ zu einer gemeinsamen Probe. Edgar Raasch steht ganz vorn: Da kriegt man alles mit, sagt er. Normalerweise spielt er konzertante Musik oder auch Schlager - doch gerade für das Böhmische schlägt sein Herz ganz besonders. Im Moment suchen sie noch „Holz“ - also Flöte und Klarinette. Auch Flügelhorn, Trompete und Posaune könnten noch ein Plätzchen finden. Ein bisschen Zulauf würde sie freuen. Informieren können sich Interessenten bei Facebook unter „Die Weserbergland Böhmischen“.

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