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Emmerthaler kämpfen für Erhalt der Schule

Emmerthal (cb). Nach langer Debatte herrschte Donnerstagabend bei Vertretern von Politik und Verwaltung sowie der Johann-Comenius-Schule etwas Erleichterung, auch wenn allen bewusst ist, dass noch viel Arbeit vor allen Beteiligten liegt. Vor dem Emmerthaler Fachausschuss hatte Kreisrätin Petra Broistedt zuvor mehrmals bekräftigt: „Wir wollen keine Schule schließen.“ Sie räumte ein, dass der Entwurf des Schulentwicklungskonzeptes für Verwirrung und Verärgerung gesorgt habe. Der Kreisschulausschuss habe deshalb redaktionelle Änderungen vorgenommen, um weitere Irritationen auszuschließen, dass eine der beiden weiterführenden Schulen in Aerzen und Emmerthal geschlossen werden könnte. Mit den Bürgermeistern und Schulleitungen werde der Landkreis Gespräche mit dem Ziel führen, eine Sek-I-Beschulung in Aerzen und in Emmerthal zu sichern. Das aber bedürfe „wohlüberlegter Handlungen“, so Broistedt. „Wenn wir nichts tun, werden wir Schulschließungen nicht vermeiden können.“ Dem Gemeinderat ist bewusst, dass sich im Schulangebot etwas ändern muss. Beide Gruppen aus SPD und Grünen sowie von CDU und FWE hatten jeweils eigene Anträge vorgelegt und einstimmig beschlossen. Darin unterbreiteten sie dazu erste Vorschläge, traten aber auch mit Nachdruck für den Schulstandort ein. Schulleiterin Birgit Schlesinger erinnerte in der Sitzung zwar an Alleinstellungsmerkmale und innovative Angebote in Emmerthal, kündigte aber an, die Gespräche zu unterstützen. „Ich bin dabei, um zu sehen, dass es vorangeht“, sagte sie. Bürgermeister Andreas Grossmann übergab der Kreisrätin einen Brief an Landrat Tjark Bartels, in dem er vor den „fatalen Folgen“ einer Schulschließung warnte. In der geänderten Beschlussfassung im Kreisschulausschuss sehe er aber nun den richtigen Weg, in „einen ergebnisoffenen Dialog und beteiligungsorientierten Prozess einzusteigen“.

veröffentlicht am 29.11.2013 um 15:05 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 02:21 Uhr

Emmerthaler kämpfen für ihre Schule. Foto: Wal


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