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ISFH-Leiter und Umweltminister eröffnen Tagung in Hannover / Wirtschaft und Wissenschaft sollen vernetzt werden

Emmerthaler Forscher organisieren Solarenergietage

EMMERTHAL. Das Institut für Solarenergieforschung Hameln (ISFH) und das Energie-Forschungszentrum Niedersachsen (EFZN) tragen gemeinsam am 6. und 7. September die „Niedersächsischen Solarenergietage“ in Hannover aus.

veröffentlicht am 28.08.2018 um 17:09 Uhr

Das Solar Institut in Emmerthal richtet mit dem Forschungszentrum Niedersachsen die „Niedersächsischen Solarenergietage“ in Hannover aus. Foto: Dana
Christian Branahl

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Christian Branahl Reporter / Newsdesk zur Autorenseite
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Angesichts der großen zur Verfügung stehenden Flächen könnte Niedersachsen im Ländervergleich in der Solarenergie eine führende Rolle spielen, denn die Vorteile sind vielfältig. 2700 Mitgliedsunternehmen der Industrie- und Handelskammer Hannover und viele Privathaushalte nutzen bereits selbst den erzeugten Sonnenstrom. Dass auch Haushalte ohne eigenes Dach im Rahmen von Mieterstrommodellen diese Energieform nutzen können, wissen viele gar nicht. Sollten sie aber.

Die „Niedersächsischen Solarenergietage“ beleuchten zentrale Themen rund um den Sonnenstrom, sollen die Diskussion mit Fachinformationen und Praxisbeispielen in die Öffentlichkeit tragen. Welche Chancen bietet die Solarenergie für Niedersachsen und seine Bürger? Welche Potenziale für Solarenergienutzung in Niedersachsen werden bislang zu wenig genutzt? Welche Hemmnisse gibt es für den weiteren Ausbau der Solarenergie und wie können sie beseitigt werden? Wie kann die Nutzung in Niedersachsen weiter vorangebracht werden und was kann die Forschung hier leisten? Fragen wie diese stehen am 6. und 7. September im Mittelpunkt der „Niedersächsischen Solarenergietage“. Die Vortragenden stellen innovative Möglichkeiten der Solarenergienutzung vor, zeigen Möglichkeiten zur Verknüpfung von Forschung und Wirtschaft auf und rücken das Zusammenwirken in den Fokus. „Hier sieht sich das ISFH in der Rolle des aktiven Vernetzers von Wissenschaft und Wirtschaft“, erklärt Prof. Rolf Brendel, Leiter des ISFH.

In den Beiträgen und Diskussionen geht es um wegweisende Themen: Neue Technologien ermöglichen eine kostengünstige solare Energie-versorgung von Wohngebäuden und Gewerbebetrieben, auch in Verbindung mit Elektromobilität. In dem Zusammenhang werden klimaneutrale Wohnquartiere vorgestellt.

Eröffnet wird die Veranstaltung von Prof. Rolf Brendel, Leiter des ISFH, und einer Einführung durch Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies. Eine Anmeldung für die Tagung ist noch bis zum 31. August über die Homepage des EFZN (www.efzn.de) möglich.



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