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Doch noch große Lösung für das Dorfgemeinschaftshaus mit Feuerwehr und Kinderbetreuung?

Emmerthal hofft auf Geld vom Land

EMMERTHAL. Zum richtigen Zeitpunkt die passenden Pläne in der Schublade? Einen Versuch ist es wert, wie Bürgermeister Andreas Grossmann meint, auch wenn er die Erfolgsaussichten mit einem „Lottogewinn“ vergleicht. Die Gemeindeverwaltung ist auf ein neues Förderprogramm des Landes gestoßen, mit dem das Dorfgemeinschafthaus Emmern mit Feuerwehr und Kinderbetreuung doch noch saniert und umgebaut werden könnte.

veröffentlicht am 14.06.2017 um 14:44 Uhr

Die Räume der Kinderbetreuung im Obergeschoss müssen ebenfalls saniert werden, um den Brandschutz zu verbessern. Foto: Dana
Christian Branahl

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Christian Branahl Reporter / Newsdesk zur Autorenseite
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Gesamtkosten, für die bis zu 90 Prozent Fördergelder erwartet werden könnten: knapp 850 000 Euro.

Das Programm, vom Sozialministerium aufgelegt, ist so frisch, dass nicht einmal die Bewilligungsbehörde in allen Details geschult ist – dennoch müssen die Anträge bis zum 1. Juli eingereicht sein. Und damit hat die Gemeinde einen Vorsprung gegenüber anderen Kommunen. Sie hatte bekanntlich ein Planungsbüro beauftragt, Konzept und Kosten vorzulegen, allerdings sich dann von der großen Lösung verabschiedet. Lediglich die Gelder für den Brandschutz sollen am Donnerstag durch den Rat freigegeben werden, und auf jeden Fall in den Räumen des Kinderbetreuungsvereins investiert werden, um der Forderung des Landkreises entsprechend die Sicherheit zu verbessern. „Da können wir nichts aufschieben“, sagt Grossmann.

Der Niedersächsische Städte- und Gemeindebund hatte kurzfristig mitgeteilt, dass ab sofort Fördermittel für den sogenannten Investitionspakt „Soziale Integration im Quartier“ bereitstehen. Mit dem Programm des Sozialministeriums soll der „Soziale Zusammenhalt in den Quartieren gefördert werden“, wie es heißt. Beabsichtigt sei die gesellschaftliche Integration aller Menschen in den Gemeinden als ein maßgebliches Ziel für ein gutes und lebenswertes Miteinander vor Ort. Deshalb werden Einrichtungen wie beispielsweise Dorfgemeinschaftshäuser so unterstützt, dass sie als Orte des sozialen Zusammenhalts erhalten oder ausgebaut werden können, wie es dazu in den Erläuterungen der Gemeindeverwaltung heißt.

Das Förderprogramm komme grundsätzlich in den Programmgebieten der Städtebauförderung zum Einsatz – und damit sei die Gemeinde Emmerthal antragsberechtigt. Aufgrund der Förderquote von 90 empfiehlt der Bürgermeister den Politikern, einen entsprechenden Antrag fristgerecht zu stellen. Neben den Gewerken für den Brandschutz solle zusätzlich beantragt werden, die Heizungsanlage und die Fenster zu erneuern, eine behindertengerechten Sanitäranlage zu planen und die Küche zu sanieren. Ebenso sollen laut Verwaltung vorsorglich Kosten aufgelistet werden, um Nutzungsänderungen der Räume zu berücksichtigen.



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