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Ortsräte Emmerthal und Amelgatzen planen vorbeugende Maßnahmen

Emmer-Dörfer wollen sich besser vor Hochwasser schützen

EMMERTHAL. Wie schnell die Emmer über die Ufer treten und damit zur Gefahr werden kann, ist den Politikern entlang des Flusslaufes bewusst. Nun wollen sie den vorbeugenden Hochwasserschutz verbessern. Ein Konzept liegt vor. Dabei wollen künftig die Ortsräte Emmerthal und Amelgatzen verstärkt zusammenarbeiten.

veröffentlicht am 24.08.2017 um 11:50 Uhr

Nach dem Starkregen im Juli führte die Emmer zuletzt sehr viel Wasser, ohne dass es zu größeren Überflutungen kam. Foto: Sander
Christian Branahl

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Christian Branahl Reporter / Newsdesk zur Autorenseite
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Zuletzt im Juli schwoll die Emmer nach dem mehrtägigen Starkregen mächtig an, auch wenn sich dadurch keine bedrohliche Situation entwickelte. Doch das kann schneller passieren, als es den Einwohnern der Dörfer recht ist – und was sie aus leidvoller Erfahrung wissen. Die Ortsräte entlang des Flusses wollen deshalb den Hochwasserschutz verbessern. Dazu soll es beispielsweise Hochwasserschutz-Beauftragte geben, wie es jüngst im Ortsrat Emmerthal hieß. Dazu bestimmt sind Ortsbürgermeister Rudolf Welzhofer, vertreten durch seinen Amtsvize Ernst Nitschke.

Welzhofer erinnerte daran, dass ein Fachbüro ein Konzept für den vorbeugenden Hochwasserschutz vorgelegt habe. Die Aufgaben der Beauftragten seien nicht genau definiert, sie sollen aber über gute Ortskenntnisse verfügen. Bereits begonnen worden sei damit, einige Gewässerbereich freizuschneiden. Für das nächste Jahr müsste dafür ebenso Geld bereitgestellt werden wie für das Fällen von Pappeln, sagte Welzhofer. Zahlreiche Astbrüche seien zu verzeichnen. Erster Gemeinderat Elmar Günzel sagte, dass ein Baumsachverständiger die Pappeln untersuchen werde. Je nach Dringlichkeit würden sie gefällt, auch wenn nicht immer klar sei, ob die Gemeinde dafür verantwortlich sei. Im Gespräch mit Anliegern solle geklärt werden, wie künftig damit umzugehen sei. Auch Amelgatzens Ortsbürgermeister Helmut Brinkmann meldete sich zu Wort. In seinem Gremium seien ebenfalls vorbeugende Maßnahmen beschlossen worden. Er schlug vor, künftig die Arbeiten entlang des Flusslaufes besser abzustimmen. „Wir haben nur eine Emmer“, sagte er. „Alles, was wir machen, würde euch auch treffen.“



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