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Weitere Vorschläge für mehr Verkehrssicherheit in Groß Berkel

Eltern stehen vor neuer Unterschriften-Aktion

GROSS BERKEL. Die Eltern in Groß Berkel halten die Tempo-30-Regelung im Bereich der Grundschule für nicht ausreichend. Damit sei nur ein Teilerfolg erreicht worden, heißt es zum Start einer weiteren Unterschriftenaktion mit dem Ziel, die Verkehrssicherheit entlang der Landesstraße in einem weiteren Abschnitt zu erhöhen.

veröffentlicht am 02.03.2018 um 16:58 Uhr

In Höhe der Ganztagespflege im ehemaligen Sparkassen-Gebäude in Groß Berkel sollte an der Landesstraße eine Querungshilfe eingerichtet werden, meinen Eltern. Foto: Dana
Christian Branahl

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Christian Branahl Reporter / Newsdesk zur Autorenseite
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Stefan Bergmann, der schon früher die Kampagnen besonders im Zuge der Ohrberg-Umleitung begleitet hatte, warb im Ortsrat für den Wunsch, besonders in Höhe der neuen Ganztagespflege im ehemaligen Sparkassen-Gebäude eine Querungshilfe, mindestens aber einen Zebrastreifen, einzurichten.

Die reduzierte Geschwindigkeit vor der Schule (Bergmann: „Darüber sind wir froh“) konnte nur durch eine Neuregelung in der Straßenverkehrsordnung veranlasst werden, die inzwischen in vielen Kommunen mehr Sicherheit ermöglicht. Bis vor kurzer Zeit war dies an überörtlichen Verkehrsverbindungen wie dort die Landesstraße nicht vorgesehen. „Dies ist ein Schritt in die richtige Richtung, nur leider nicht ausreichend“, heißt es nun in einem Elternbrief, in dem mehr Sicherheit im Bereich der Ganztagespflege gefordert wird. Unterzeichnet ist das Schreiben von den Elternratsvorsitzenden Julia Zenker (Kindergarten) und Madlen Weichert (Grundschule).

Der Antrag der SPD/Grünen-Gruppe im Ortsrat geht sogar noch weiter. „Wir müssen handeln“, sagte Christoph Sommer von der SPD. Deshalb sollte dort Tempo 30 gelten oder, noch besser, eine Ampel eingerichtet werden. Für den Bereich der Grundschule sagte Heide Schraps (SPD), dass dort wohl kaum der rechtlich mögliche Streckenabschnitt für die reduzierte Geschwindigkeit genutzt worden sei. Der Erste Gemeinderat Andreas Wittrock kündigte an, dass im künftigen Kita-Bereich an der Schule schon während der Bauphase möglichst Tempo 30 eingeführt werden sollte. „Das ist unsere Absicht“, begründete dies Wittrock mit dem verstärkten Baustellenverkehr. Derzeit werde der Bauantrag noch erarbeitet.



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