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Ortsdurchfahrt in Hämelschenburg weist drei Gefahrenstellen auf / Forderung nach Tempo 30

Einwohner machen Druck: Sorge um Sicherheit

Hämelschenburg (gm). Seit Jahren beklagen die Einwohner von Hämelschenburg die schwierige Verkehrssituation, auch die vielen Schlossbesucher bekommen die Probleme an der Landesstraße zu spüren. Mehrfach befasste sich bereits der Ortsrat Amelgatzen mit der Frage, die Bushaltestelle umzugestalten oder umzulegen, weiteres Thema ist eine Dunkelampel, die bei Bedarf eingeschaltet wird. Schlossbesitzer Lippold von Klencke und Werner Friebe, der letzte Bürgermeister der bis zur Gebietsreform noch eigenständigen Gemeinde Hämelschenburg, informierten nun die Gruppe aus CDU und FWE im Emmerthaler Gemeinderat über die Zustände – und finden Unterstützung in der Politik.

veröffentlicht am 14.07.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 09:41 Uhr

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„Wir haben gemeinsam drei Gefahrenschwerpunkte entlang der Hämelschenburger Ortsdurchfahrt in Augenschein genommen und wurden von Herrn Friebe und Herrn von Klencke auf eine akute Gefährdung aller Verkehrsteilnehmer hingewiesen“, fasst CDU-Fraktionsvorsitzender Rudolf Welzhofer zusammen.

Im Interesse der Steuerzahler würde eine Verlegung der Bushaltestellen – am Friedhof und schräg davon gegenüber – abgelehnt. Das würde nur für hohe Kosten sorgen, obwohl sie eigentlich optimal liegen würden. „Darüber hinaus sind sie bereits jetzt beiderseits mit einem Hochbord und neuen Buswartehäuschen versehen“, stellt Welzhofer fest. Eine mögliche Dunkelampel im Bereich des Schlosses wurde bereits von der Denkmalschutzbehörde abgelehnt. Auch nach einer Verkehrszählung, die die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr im vergangenen Jahr durchgeführt hatte, gab es keinen Konsens, um die Installation einer Dunkelampel zu rechtfertigen. Dass an und auf dieser Ortsdurchfahrt etwas geschehen muss, ist allen Beteiligten klar. Werner Friebe, ehemaliger Bauingenieur und langjähriger CDU-Fraktionsvorsitzender im Gemeinderat, verwies darauf, dass die engste Straßenbreite zwischen Schloss und Kirche gerade einmal etwa fünf Meter betrage. „Kaum auszudenken, wenn an dieser Stelle zwei Lkw mit überhöhter Geschwindigkeit aufeinandertreffen“, meint Ernst Nitschke, Fraktionsvorsitzender der FWE. Zwar gäbe es dort eine entsprechende Verkehrsbeschilderung, doch werde sie nicht immer eingehalten. Deshalb würden Fußgänger entlang der gegenüberliegenden Gehwege gefährdet, so der Tenor in der Dorfbevölkerung.

Einen weiteren Gefahrenschwerpunkt bildet die Einmündung der Hämelschenburger Straße auf die L 431. Auf Vorschlag von Werner Friebe und Lippold von Klencke einigte sich die Gruppe aus CDU und FWE darauf, eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf maximal 30 Stundenkilometer zwischen den beiden Bushaltestellen zu beantragen. „Wir werden dieses Thema im Fachausschuss und in der Ratssitzung mit auf die Tagesordnung setzen“, kündigte Emmerthals Unionschef Rudolf Welzhofer an.

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Wie der Christdemokrat auf Anfrage mitteilte, wird das Tempolimit an der Ortsdurchfahrt von der Stiftung Rittergut Hämelschenburg, der Kirchengemeinde und von den Einwohnern des Emmerdorfes mehrheitlich unterstützt. „Für uns wäre das eine sinnvolle und zweckmäßige Lösung, vor allen Dingen auch die kostengünstigste Lösung im Sinne der örtlichen Sicherheit der Hämelschenburger Bürger“, stellte Welzhofer in den Vordergrund. Zunächst einmal muss allerdings überprüft werden, ob eine Tempo-30-Regelung überhaupt auf dieser Landesstraße zulässig ist. Für Landesstraßen, die für den übergeordneten Verkehr reserviert sind, ist Tempo 30 eigentlich nicht vorgesehen.

Engpass: der Bereich zwischen Schloss und Kirche in Hämelschenburg.

Foto: wfx



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