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Container werden in Amelgatzen weiterhin benötigt/ Ausbaupläne

Einst Zwergschule – nun herrscht Platznot

EMMERTHAL. Kurz vor den Sommerferien ging die Gemeindeverwaltung noch davon aus, dass die provisorische Containerlösung für den Unterricht an der Grundschule Amelgatzen ausgedient hat. Die Anmeldezahlen deuteten darauf hin, dass die Räume im Gebäude wieder ausreichten. Die Erwartungen erfüllten sich nicht.

veröffentlicht am 17.09.2018 um 11:40 Uhr

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Christian Branahl

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Christian Branahl Reporter / Newsdesk zur Autorenseite
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Kurzfristig wurden acht weitere Kinder angemeldet, wie der inzwischen auch offiziell ernannte Schulleiter Benjamin Werle im politischen Fachausschuss berichtete. Nun sind es aktuell 52 Schüler.

Vorbei die Zeiten, als die Zahl unter 30 gesunken war und der Landesrechnungshof einen kritischen Blick auf die Zwergschule geworfen hatte. „Die Schwankungen sind seit Jahren bekannt“, sagte die im Rathaus für den Bildungsbereich zuständige Fachbereichsleiterin Susanne Jürgens. Auf die Dauer seien vier Klassenräume notwendig. Bis mindestens 2020, voraussichtlich sogar 2021, seien die Container notwendig, heißt es aus dem Rathaus.

Werle bat nun darum, das Raumangebot zu erweitern, auch um den heute erforderlichen differenzierten Schulalltag zu gewährleisten. Beispielsweise solle deshalb die ehemalige Werkstatt des Hausmeisters im Kellergeschoss umgebaut werden, um dann als Büro, Ausweichklassenzimmer für Kleingruppen oder Besprechungszimmer zu dienen. Kosten inklusive zweiten Rettungsweg: rund 42 000 Euro. Hinzu kommen 27 000 Euro, um den Sonnenschutz im anderen Schulbereich zu erneuern.

„Gut angelegtes Geld“, befand Jürgens. Auch Ratsherr Helmut Brinkmann (SPD) meinte besonders als Ortsbürgermeister von Amelgatzen: Die Investition sei „sinnvoll und dringlich“, um die Schule „dauerhaft zu sichern“. Distanzierter zeigte sich hingegen Rudolf Welzhofer (CDU), dessen Partei vor einigen Jahren weitere Investitionen für die Schule angesichts geringer Anmeldezahlen infrage gestellt hatte. „Aber wir haben immer gesagt, dass das von den Schülerzahlen abhängt“, sieht er nun andere Voraussetzungen. Dennoch müsste es für eine langfristige Perspektive noch ein Gespräch geben, wie sich die Situation für Kitas und Schulen in der Gemeinde insgesamt darstelle.

Anlässlich der Sitzung stellte sich auch Johanna Brand als Schulsozialarbeiterin vor. Sie ist für die Grundschulen Amelgatzen und Kirchohsen zuständig.



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