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Herbstferien-Aktion der Jugendpflege bei Familie Wesemann in Völkerhausen / Am Ende gibt es 225 Liter Most

Einfach lecker – Kinder schwärmen vom frischen Saft

Völkerhausen (gm). „Die Herstellung ist so einfach, und der Saft schmeckt richtig lecker“, urteilte die siebenjährige Louisa, nachdem sie den Most zum ersten Mal probiert hatte. Und das Mädchen wusste bereits nach wenigen Minuten, dass der frisch gepresste Saft durch die Zugabe von Birnen viel süßer schmeckt. „In der vorletzten Ferienpassaktion 2008 war die Herstellung von Apfelsaft zu einem wahren Highlight geworden, denn gerade die kleineren Angebote mit begrenzter Teilnehmerzahl kommen bei den Kindern besonders gut an“, weiß Emmerthals Jugendpfleger Henning Bergmann über das neuerliche Engagement von Roderich Wesemann aus Völkerhausen.

veröffentlicht am 15.10.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 20:21 Uhr

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Wesemann, der mit seiner Ehefrau Kerstin eine kleine Gruppe Herbstferienpass-Kinder auf sein ländliches Anwesen einlud, ist zwar von Hause aus Beamter, aber dennoch ein erfahrener Apfelmostproduzent. „Für die Apfelernte kamen in diesem Jahr die Sommerferien zu früh“, informierte er die Kinder. „Jetzt ist die ideale Zeit für die Apfel- und Birnenernte.“ Rund 300 Kilogramm Äpfel hatte Jugendpfleger Henning Bergmann mit den größeren Kindern des neuen Jugendforums entlang der Kirchohsener Landesstraßen gepflückt und aufgesammelt, die Eheleute Wesemann steuerten gemeinsam mit ihren Kindern noch einmal gut 50 Kilogramm Birnen hinzu.

Und das Ergebnis konnte sich sehen lassen: 225 Liter frischer Most wurden in knapp vier Stunden produziert. Ganz ohne Zusatzstoffe und Konservierungsmittel, frisch vom Erzeuger ist der Saft, der bei 78 Grad pasteurisiert wird, weit über ein Jahr haltbar. „Die Kinder bekamen als Belohnung jeweils einen Fünf-Liter-Beutel, und den Rest werden wir beim Weihnachtsbasar zugunsten der Emmerthaler Jugendpflege anbieten“, erzählte Henning Bergmann.

Bei der Herstellung mit großem Eifer dabei

Die Herstellung ist recht einfach und auch für jüngere Kinder gut nachvollziehbar. Beim gründlichen Reinigen der Früchte werden die faulen Stellen entfernt und das Obst anschließend geviertelt. Nach dem Häckseln werden die Früchte schichtweise in wabenähnlichen Sieben gepresst und der aromatisch schmeckende Saft in Eimern aufgefangen. „Jetzt müssen wir ihn nur noch portionieren, pasteurisieren, und dann habt ihr über ein Jahr lang immer frischen Apfelsaft“, erläuterte Roderich Wesemann den Kindern.

Die erst siebenjährige Louisa half beim Pressen der geernteten Früchte. Zum Schluss durfte jedes Kind fünf Liter von dem selbst gemachten Fruchtsaft mit nach Hause nehmen.

Foto: gm

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