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Vier Hobbykünstler zeigen ihre Arbeiten in der Domänenburg

Einblicke in heimische Ateliers

Aerzen (sbr). Drei Jahre hatte Jutta Keilberg auf diesen Tag hingearbeitet, sich künstlerisch weiterentwickelt und ausprobiert. Ein Jahr lang hatte sie die Ausstellung gemeinsam mit ihrem Ehemann Werner sowie zwei weiteren heimischen Künstlern in der Aerzener Domänenburg unter dem Motto „Natürliche Elemente in Farbe und Stein“ vorbereitet. Und dann kam alles ganz anders: „Eine schwere Virusinfektion, die stationär behandelt werden musste, hat mir einen Strich durch all meine Planungen gemacht“, erklärt Jutta Keilberg enttäuscht, nachdem sie zwar das Krankenhaus verlassen konnte, aber gesundheitlich noch nicht wieder in der Lage war, persönlich an der Eröffnung ihrer Ausstellung teilzunehmen. „Ich wäre zwar wahnsinnig gern bei der Eröffnung dabei gewesen, aber die Ausstellung läuft ja noch bis zum 5. Dezember, sodass ich sicher noch Gelegenheit haben werde, das Ambiente in der Domänenburg genießen zu können“, muntert sich die Aerzenerin selber auf.

veröffentlicht am 09.11.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 23:41 Uhr

Andrea Beckmann macht mit ihren Zeichnungen Charaktere sichtbar.
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Auch der zweite Hobbymaler war im Vorfeld vom Pech verfolgt. Horst Nawrath, Mitbegründer der Malgruppe „Bisp-Art“ in Bisperode und passionierter Bergwanderer, hatte sich vorgenommen, bis zur Eröffnung alle „seine Gipfel“ auf Leinwand festzuhalten. Die Folgen eines Skiunfalls im März stoppten sein ehrgeiziges Vorhaben, sodass aus der geplanten Serie bisher nur ein Bild vom Elbsandsteingebirge fertig ist.

Andrea Beckmann zeigt ihre sehr detaillierten Zeichnungen. „Die Bilder erwecken den Eindruck, dass die darauf abgebildeten Menschen und Tiere leben und einen Charakter ausstrahlen“ oder „Die Zeichnungen sind besser als Fotos“ – diese und andere Komplimente sind der gelernten Orthopädieschuhmacherin fast schon unangenehm, denn: Eigentlich ist ihre Kunst mehr oder weniger aus einem kreativen Versuch heraus entstanden, wie sie erklärt. Werner Keilberg entdeckte seine Liebe und Neigung zum bildhauerischen Bearbeiten von Speckstein. „Auch ich habe meine Arbeitsweise verfeinert und weiterentwickelt“, erklärt der Aerzener, dem es offensichtlich Spaß macht, nicht nur seine Speckstein-Kunstwerke durch Drehen und Wenden immer wieder in einem anderen Licht zu präsentieren. Unvermittelt drückt er auf den Lichtschalter, die Scheinwerfer, die eben noch das abstrakte Bild seiner Frau mit dem Titel „Goldrausch“ ins rechte Licht setzen wollten, erloschen und im Glanz der vom Fenster her einfallenden Sonnenstrahlen beginnt das Gemälde, sein wahres Geheimnis zu offenbaren.

Die Ausstellung ist bis zum 5. Dezember jeweils samstags und sonntags von 13 bis 18 Uhr in der Burg zu sehen.

Werner Keilberg hat nach Beendigung des Berufslebens die Liebe u
  • Werner Keilberg hat nach Beendigung des Berufslebens die Liebe und Neigung zum Bearbeiten von Speckstein entdeckt.

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