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Streuobstwiese in Grohnde wurde mit Nistkästen bestückt

Ein Zuhause für Fledermäuse

GROHNDE. Im Herbst wurden 40 Obstbäume, zwei Esskastanien und drei Sommerlinden gepflanzt, jetzt folgte der nächste Schritt auf dem Areal oberhalb des Grohnder Schützenhauses: Ein Team der Paritätischen Lebenshilfe Schaumburg-Weserbergland brachte auf der Streuobstwiese 35 Nistkästen an.

veröffentlicht am 28.02.2017 um 15:25 Uhr
aktualisiert am 28.02.2017 um 17:56 Uhr

Das Team der Lebenshilfe um Markus Ligon befestigte jetzt die Nistkästen für Höhlenbrüter, Fledermäuse und Steinkäuze. Foto: hek

Autor:

Henner Kerl
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Streuobstwiesen sind längst zu einem enorm wichtigen, fast unverzichtbaren Element für Landschaftspflege, Umwelt- und Naturschutz geworden. Weil sie der Pflanzen- und Tierwelt ihren ursprünglichen natürlichen Lebensraum zurückbringt. Der Obstanbau auf diesen Flächen spielt zwar die vornehmliche Rolle, doch da hier kein Dünger und keine Pestizide bei der Bewirtschaftung eingesetzt werden, gehören sie zugleich zu den artenreichsten Biotopen in Mitteleuropa. Mehr als 5000 Tier- und Pflanzenarten leben auf einer Streuobstwiese. Die zahlreichen unterschiedlichen Pflanzenarten werden zu einem Anziehungspunkt vor allem für Vögel und Insekten.

In Grohnde wird nun dank der Unterstützung der Bingo-Stiftung und der Jägerschaft Hameln-Pyrmont eine vor gut 25 Jahren hier vom damaligen Pächter der Domäne, Hans-Ulrich Uibeleisen, in Zusammenarbeit mit der Pyrmonter Baumschule Bergt angelegte Streuobstwiese mit 220 Bäumen erweitert. Seine Tochter Anne-Cathrin möchte dieses Erbe fortsetzen und im wahrsten Sinne des Wortes mit neuem Leben erfüllen.

Im ersten Schritt wurden auf dem rund 4,5 Hektar messenden Gelände 45 Bäume gepflanzt. Nun fertigte die Paritätische Lebenshilfe in Afferde Nistkästen an, und deren zur Garten und Landschaftspflege gehörenden Mitarbeiter befestigten sie an den Obstbäumen – 20 für Höhlenbrüter, zehn für Fledermäuse und fünf für Steinkäuze. „Wir sind der Lebenshilfe sehr dankbar für diese Arbeit“, sagt Domänen-Pächterin Anne-Cathrin Uibeleisen und hat auch schon die nächsten Aktionen auf dem Plan: Demnächst werden Lestein- und Totholzhaufen angelegt, und auf 300 Meter Länge wird ein breiter mehrjähriger Blühstreifen mit Wildblumen entstehen.



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