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VfR Aerzen kooperiert mit Verein aus Springe / Vorstand will mit neuer Sparte weitere Anhänger gewinnen

Ehrgeizige Idee: Rollsportler planen Leistungszentrum

Aerzen (sbr). Nach dem Brand der Bison-Halle in Springe standen die Rollhockey-Spieler vom SC Bison Calenberg von einem Tag auf den anderen ohne Trainings- und Wettkampfstätte da. Der VfR Aerzen bot schnelle Hilfe an. Man rückte mit dem eigenen Trainingsbetrieb trotz intensiver Vorbereitung auf das Rollschuhmusical Aladdin ein bisschen zusammen, bot den Rollhockey-Spielern Trainingsmöglichkeiten innerhalb der eigenen Hallennutzungszeiten an und ließ sich spontan von der Begeisterung für den schnellen Mannschaftssport auf Rollen anstecken. Im September dann beschloss der Vorstand des VfR, innerhalb des Vereins eine eigene Rollhockeysparte zu eröffnen, um auch ein attraktives Angebot für Jungen und junge Männer bieten zu können. Und die Ideen gehen noch weiter: Im Gespräch ist ein Leistungszentrum.

veröffentlicht am 04.11.2011 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 03:21 Uhr

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Rollsport wird in der Region noch immer überwiegend von Mädchen betrieben, bedauert die Vereinsführung, hofft aber gleichzeitig, mit dem neuen Angebot, das gemischte Trainingsmöglichkeiten bietet, männliche Mitglieder hinzugewinnen zu können. Und das Interesse scheint vorhanden zu sein: Der VfR Aerzen konnte mit personeller Unterstützung des SC Bison Calenberg bereits eine eigene gemischte Mannschaft für die Saison 2011/12 der Landesliga Niedersachsen-Sachsen-Anhalt aufstellen. Am Sonntag treffen die Neulinge in ihrem zweiten Ligaspiel laut Spielplan in Lauenau auf den SV Allstedt. Zudem werden sich auch die beiden Partner aus Aerzen und Springe mit ihren jeweiligen Mannschaften einmal innerhalb dieser Saison im Duell gegenüberstehen.

„Deutlicher kann nicht zum Ausdruck gebracht werden, dass der VfR Aerzen und der SC Bison Calenberg zwei völlig eigenständige Teams sind und auch bleiben werden“, erklärt Jacqueline Breuer. „In unserem allerersten Liga-Spiel waren wir die Unterlegenen, aber ich bin mir sicher, dass der VfR Aerzen sich langfristig genauso einen Namen erspielen wird, wie er ihn sich im Laufe der Jahre in der Rollkunst erlaufen hat“, so die Zweite Vorsitzende. Trainiert wird die neue Sparte von Annette Johansson aus Springe, die lange in der deutschen WM-Auswahl gespielt hat. Das Training für die Jüngsten (ab acht Jahren) findet dienstags von 15 bis 16.30 Uhr in der Sporthalle in Groß Berkel statt, für ältere Interessierte freitags von 20 bis 22 Uhr.

Gemeinsam mit Klaus Johansson, dem Vorsitzenden des SC Bison Calenberg, verfolgt VfR-Vorsitzender Dirk Spatz noch ein weiteres ehrgeiziges Projekt. „Unsere Vision ist ein vom Dachverband unterstütztes Rollsport-Leistungszentrum für Groß Berkel, in dem sowohl Rollkunstlauf als auch Rollhockey betrieben werden können“, erklären die Vorsitzenden. Die Möglichkeit des Ausbaus von zwei der insgesamt drei ehemaligen Tennisplätze zu einer überdachten Außenrollsportanlage fließt dabei in die erste Planung mit ein. „Gemeinsam mit dem SC Bison Calenberg haben wir hier und heute die einmalige Chance, erfolgreich eine neue Mannschaftssportart vor Ort zu etablieren“, sagt Dirk Spatz, während er seinen achtjährigen Sohn Melvin beobachtet, der mit seinem Hockeyschläger gerade einen Ball im gegnerischen Tor unterbringt.

„Wir sind sehr glücklich, neben der Einzelsportart Rollkunstlauf nun mit der Sparte Rollhockey innerhalb des VfR Aerzen einen gemischten Mannschaftssport mit Speed und Action anbieten zu können, in dem Reaktionsvermögen und auch höchste Konzentration gefordert sind“, erklärt Dirk Spatz. Wer daran Interesse hat, bekommt bei ihm weitere Informationen. Kontakt: Email: info@vfraerzen.de oder Telefon 05154/96024.



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