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Droht nun die Nachtabschaltung?

Aerzen (sbr). Noch spenden 1059 Beleuchtungsmasten ausgestattet mit insgesamt 1084 Lampenköpfen Nacht für Nacht in der gesamten Gemeinde Aerzen auf öffentlichen Straßen und Plätzen Licht, sorgen für ein Sicherheitsempfinden des Bürgers und gewähren, wenn auch nur subjektiv, einen gewissen Schutz vor Kriminalität. Das könnte sich bald ändern, denn wie in allen Städten und Gemeinden werden die öffentlichen Mittel knapp und es muss gespart werden.

veröffentlicht am 04.10.2010 um 14:50 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 01:41 Uhr

Nachtabschaltung
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Aerzen (sbr). Noch spenden 1059 Beleuchtungsmasten ausgestattet mit insgesamt 1084 Lampenköpfen Nacht für Nacht in der gesamten Gemeinde Aerzen auf öffentlichen Straßen und Plätzen Licht, sorgen für ein Sicherheitsempfinden des Bürgers und gewähren, wenn auch nur subjektiv, einen gewissen Schutz vor Kriminalität. Das könnte sich bald ändern, denn wie in allen Städten und Gemeinden werden die öffentlichen Mittel knapp und es muss gespart werden. Im vergangenen Jahr verursachten die nachts ausgeleuchteten Aerzener Straßen einen Verbrauch von 405{FSPACE}614 kWh und Gesamtkosten in Höhe von 70{FSPACE}296,76 Euro. In diesem Jahr rechnet die Gemeindeverwaltung mit einem Verbrauch von 408{FSPACE}921 kWh und Kosten in Höhe von 75{FSPACE}758,08 Euro.
 Eine auf vier Stunden begrenzte Nachtabschaltung der Straßenbeleuchtung in der gesamten Gemeinde wäre eine den Einwohnern vermittelbare Möglichkeit, um Betriebskosten einzusparen, meint nicht nur Bürgermeister Bernhard Wagner. Auch einige Vertreter der einzelnen Fraktionen im Gemeinderat könnten sich mit diesem Gedanken anfreunden, wenn die Nachtabschaltung den gesamten Flecken betrifft und nicht, wie in anderen Kommunen, nur die umliegenden Dörfer im Dunklen sitzen lässt, wie Burkhard Schraps, Sprecher der SPD/FDP-Mehrheitsgruppe, ausdrücklich betont. Friedrich Beckmeier (CDU) regte an, eine mögliche Lösung in die bevorstehenden Konzessionsverhandlungen mit den Energieversorgern einfließen zu lassen.
 Sollten tatsächlich alle Straßenlaternen in der Zeit von Mitternacht bis vier Uhr morgens abgeschaltet werden, so würde sich die Ersparnis innerhalb eines Jahres auf 27{FSPACE}142,28 Euro beziffern.



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