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Immer mehr Einzelheiten zeichnen sich ab / 83 Mitglieder mit Eigenkapital in Höhe von rund 20 000 Euro

Dorfladen – Projekt mit „Signalwirkung“

Grohnde. Die Einwohner beweisen großes Interesse, um mit einem Dorfladen ihre Versorgung mit Lebensmitteln und Dingen des täglichen Bedarfs selbst in die Hand zu nehmen. Hubert Hennig, der sich besonders für das Projekt engagiert, gab dem Ortsrat Grohnde und den Zuhörern eine Übersicht zum aktuellen Stand und zum weiteren Zeitplan. Wie berichtet, hat die Gründungsversammlung der Gesellschaft für den Dorfladen bereits im Januar stattgefunden. Der Gesellschaft gehören inzwischen 83 Mitglieder an, die ein Eigenkapital in Höhe von rund 20 000 Euro zeichnen. Hennig kündigte an, dass es das vorrangige Ziel sein müsse, weitere Gesellschafter für das genossenschaftliche Projekt zu werben. „Wir haben das Ziel 100 Mitglieder plus, um den Dorfladen lebensfähig zu machen“, erklärte Hennig, der mit einer Investitionssumme von 200 000 Euro rechnet.

veröffentlicht am 24.03.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 19:21 Uhr

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Vor dem Ortsrat unter dem Vorsitz von Ortsbürgermeisterin Rita Bode entstand eine lebhafte Sitzung, die die zahlreichen Einwohner mit einschloss. Derzeit stellt die Gemeinde Emmerthal als Eigentümer der ehemaligen Grundschule, in der künftig der Dorfladen sein Domizil erhalten soll, eine Nutzungsänderung beim Landkreis. „Dabei müssen die Fragen bezüglich Auflagen, Brandschutz und auch die Investitionssumme geklärt werden“, berichtete Hubert Hennig. Ein Architekt wurde beauftragt. „Die Baukosten werden sich voraussichtlich auf 100 000 Euro belaufen“, differenzierte er. Parallel laufen Gespräche mit der Gemeinde und dem Landkreis.

Im Mai oder Juni wird der Beirat als letzten Schritt die endgültige Entscheidung für den Dorfladen treffen und erst dann werden die Gesellschafter ihre Einlagen einbringen. Bürgermeister Andreas Grossmann ergänzte, dass es wichtig sei, dass viele hinter dem Projekt stehen. „Es ist eine Signalwirkung, wenn wir es in Zeiten des demografischen Wandels selbst in die Hand nehmen“, appellierte der Bürgermeister und schloss die Lüntorfer besonders mit ein. Er bezeichnete es als Chance, etwas zusammenwachsen zu lassen. Auch der Ortsrat gab dazu ein symbolisches Zeichen: Das Gremium beschloss einstimmig, vier Anteile über jeweils 200 Euro mit einem Sitz im Beirat zu zeichnen. Allerdings kann sich nicht der Ortsrat selbst beteiligen, sondern die Gemeinde als juristische Person zahlt den Betrag aus den dem Gremium zustehenden Geldern ein. Bürgermeister Grossmann hob hervor, dass die Gemeinde sich finanziell nicht an dem Dorfladen beteiligt, aber den Versicherungsbetrag, der nach einem früheren Brandschaden in der Schule gezahlt worden war, zur Verfügung stellen will. ubo



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