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75- und 50-jähriges Bestehen / Große Feier am Wochenende auf dem Festplatz

Doppeljubiläum bei der Feuerwehr Grießem

Grießem (wj). Die Grießemer Freiwillige Ortsfeuerwehr besteht 75 Jahre und der Feuerwehr-Musikzug 50 Jahre. Anlass genug, dieses Doppeljubiläum mit einem zünftigen Zeltfest kräftig zu feiern und das gleich drei Tage lang.

veröffentlicht am 21.05.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 04:41 Uhr

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Am Freitag, 22. Mai, beginnt das Feuerwehrfest auf dem Festplatz am Feuerwehrgerätehaus um 18 Uhr mit der Kranzniederlegung am Grießemer Ehrenmal, und um 20 Uhr folgt die Beach-Party im Festzelt. Kaffee, Kuchen und Unterhaltung mit dem Feuerwehr-Musikzug Grießem gibt es am Samstag, 23. Mai, ab 15 Uhr. Daran schließt sich um 18 Uhr die Katervesper und Kommers mit den örtlichen Vereinen, Einwohnern aus Grießem und Gästen an. Um 20 Uhr startet der große Festball mit der Musikkapelle „A-Dur“ bis zum Hahnenschrei. Am Sonntag, 24. Mai, ist um 13 Uhr Empfang der eingeladenen Feuerwehren und Vereine, und um 14 Uhr setzt sich der Festzug durch Grießem in Bewegung. Anschließend folgt ein gemütliches Beisammensein im Festzelt.

So wird sicher wieder das Gründungsjahr 1934 lebendig, als 27 Grießemer in der Gastwirtschaft Kessemeier die Freiwillige Feuerwehr Grießem aus der Taufe hoben. Erster Wehrführer wurde der Bauer Gustav Möllenbrock, Stellvertreter Heinrich Borgmeyer. Das erste Spritzenhaus befand sich im Glockenturm neben der alten Schmiede (heute Pyrmonter Straße). Seit 2006 stehen Thorsten Schmidt als neuer Ortsbrandmeister mit Stellvertreter Frank Wiegmann an der Spitze der Grießemer Wehr, die derzeit 26 Aktive, elf Mitglieder der Altersabteilung und elf Jugendfeuerwehrmitglieder unter Jugendwartin Susanne Spiegel zählt.

Der Feuerwehr-Musikzug wurde im Jahr 1959 von zehn Musikbegeisterten gegründet. Als erster musikalischer Leiter war Albert Thielmann aus Aerzen im Einsatz. In lebhafter Erinnerung haben die Mitglieder noch den ersten Busausflug ins Sauerland und dort die Frühstückspause am Hennesee. Hier fuhren plötzlich mehrere Staatskarossen vor, und in der vorderen saß kein Geringerer als der damalige Bundeskanzler Ludwig Erhard. Kurzentschlossen wurde ihm der Parademarsch geblasen. In den 90er-Jahren hatte der Musikzug dann mit bis zu 45 Musikern seine Blütezeit. Heute kommen nur noch 20 zusammen.

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