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Dirk Darmstaedter begeistert im Junimond

 

Brockensen (tk). Dirk Darmstaedter hat im fernen Hamburg seine Gitarre eingepackt und hat sich auf den Weg gemacht, Liebes- und Lieblingslieder auf seiner Tour zwischen Berlin, Hamburg, Frankfurt und Brockensen zu spielen, und seinen Zuhörern von den bewegenden Momenten und kleinen Unwegsamkeiten des Lebens zu erzählen. Denn das Leben ist kein Film, sagt Dirk Darmstaedter und nennt seine neue Platte dementsprechend „Life Is No Movie“.

veröffentlicht am 10.04.2009 um 17:11 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 07:21 Uhr

Dirk Darmstaedter
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Brockensen (tk). Dirk Darmstaedter hat im fernen Hamburg seine Gitarre eingepackt und hat sich auf den Weg gemacht, Liebes- und Lieblingslieder auf seiner Tour zwischen Berlin, Hamburg, Frankfurt und Brockensen zu spielen, und seinen Zuhörern von den bewegenden Momenten und kleinen Unwegsamkeiten des Lebens zu erzählen. Denn das Leben ist kein Film, sagt Dirk Darmstaedter und nennt seine neue Platte dementsprechend „Life Is No Movie“.
 Wäre das Leben für den Hamburger Singer-Songwriter wie ein Film verlaufen, hätte ihn seine Karriere mit der Band Jeremy Days, Ende der 80er Jahre, sicher auf den steilen Erfolgsweg gebracht. „Brand new toy“ hieß damals der Überhit und schaffte es fast bis in die Top Ten. Seitdem ist Dirk Darmstaedter auf eher kleinen Bühnen zu Hause. Dass es ihn auf seiner Tour auch in das beschauliche Dorf Brockensen verschlagen würde, davon war Darmstaedter selbst überrascht; wie auch von der urigen Atmosphäre des Junimond, der mit circa 20 Gästen angenehm besetzt war – „immerhin fast jeder vierte Brockenser, also statistisch betrachtet ein Drittel der Bevölkerung, das muss man in der Großstadt erstmal schaffen“, scherzte Darmstaedter und sagte, „ihr habt einen geilen Klub hier – in der Stadt hieße das Lounge und wäre zu recht angesagt“.
 Und dann gab „Das Hamburger Herz“ alles für sein Publikum. Fast zwei Stunden spielte er ein Solo-Akkustikset – intime und doch leuchtende, klare Songs, die mal traurig, mal beschwingt klingen und immer diese ganz eigene Darmstaedter Melancholie transportieren. Von dem Hamburger, der eigentlich in der Nähe von Chicago geboren wurde, heißt es, er habe den Britpop nach Deutschland gebracht. An diesem Abend schwang in seiner Musik auch eine ganze Menge Bob Dylan. Irgendwo zwischen Country, Folk und Pop treffen sich seine Melodien, mal auf Westerngitarre, mal auf Ukulele und stets mit einer Mundharmonika begleitet, schlug Darmstaedter sein Publikum in Bann. Und das lag auch an den Geschichten, die Darmstaedter in den Pausen zu erzählen hatte – von einem Mädchen in Paris, der Unmöglichkeit, in Hannover zu gastieren oder dem Irrsinn, mit dem Ryan-Air seine Flughäfen benennt – und dabei wollte man ihm stundenlang zuhören und ihn am liebsten nicht mehr gehen lassen. Ein Stammpublikum in Brockensen hat er sich an diesem Abend auf jeden Fall erspielt.



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