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Gemeinderat verabschiedet Feuerwehrbedarfsplan

Die Zukunft im Blick

EMMERTHAL. „Unsere Prioritäten für 2018 sehen wir darin, in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr an der Umsetzung des Feuerwehrbedarfsplans zu arbeiten und unsere Wehren dabei zu unterstützen, sich zukunftsfähig aufzustellen.“ So lautet einer der Kernsätze aus der Haushaltsrede, die Ruth Leunig während der jüngsten Ratssitzung für die Gruppe SPD-Bündnis90/Die Grünen vorgetragen hat.

veröffentlicht am 18.12.2017 um 17:21 Uhr
aktualisiert am 18.12.2017 um 18:40 Uhr

Beim Feuerwehrbedarfsplan üben die Kommunalpolitiker den Schulterschluss mit den Einsatzkräften. Foto: Dana
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Autor

Burkhard Reimer Reporter
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Auch Rudolf Welzhofer sprach sich in seiner Haushaltsrede für die Gruppe CDU-FWE für die Umsetzung des Feuerwehrbedarfsplans „wie vom Gemeindekommando der Feuerwehr vorgeschlagen“, aus. Erwartungsgemäß wurde der Bedarfsplan vom Gemeinderat einstimmig verabschiedet. Die dafür in den Haushaltsplan für 2018 eingestellten Mittel sollen, wie Welzhofer hinzufügte, „nur den Beginn der Umsetzung des Feuerwehrbedarfsplans und des Löschwasserkonzepts darstellen“. Ruth Leunig stellte hinsichtlich der Umsetzung aber noch eine weitere Forderung in den Raum. Für die SPD-Ratsfrau ist sie nämlich „nicht nur eine Frage der Finanzen, sondern auch des ehrenamtlichen Engagements“.

Das wiederum hatte Günter Wittchow viele Jahre lang bewiesen. Auf Antrag seiner Grohnder Kameraden wurde der ehemalige Ortsbrandmeister während der Ratssitzung zum Ehrenortsbrandmeister ernannt. Wittchow war seit Anfang 2000 bis zum Erreichen der Altersgrenze im August dieses Jahres Grohnder Ortsbrandmeister. Zuvor hatte er bereits seit Anfang 1994 das Amt des stellvertretenden Ortsbrandmeisters ausgeübt. Damit hatte er, wie Emmerthals Bürgermeister Andreas Grossmann in einer kurzen Laudatio ausführte, die rein rechtlichen Voraussetzungen für die Ernennung erfüllt, nämlich die notwendige Anzahl an Dienstjahren mehr als erbracht. Doch nicht nur das, vielmehr habe Günter Wittchow, der bereits im Sommer ehrenvoll aus seinem Amt verabschiedet worden sei, sich mit dem Dienst in der Freiwilligen Feuerwehr „regelrecht identifiziert“ und insofern die Auszeichnung „zu 100 Prozent verdient“, wie Grossmann weiter ausführte.

Weitere „Feuerwehrangelegenheiten“ betrafen dMarvin Schwiegmann, Rolf Sievers und Florian Riedel. Schwiegmann wurde zum stellvertretenden Ortsbrandmeister der Ortsfeuerwehr Hämelschenburg ernannt, Rolf Sievers bleibt nach Wiederwahl Ortsbrandmeister der Ortsfeuerwehr Emmern, Florian Riedel wurde sein Stellvertreter. Sie alle wurden für die Dauer von sechs Jahren offiziell zu Ehrenbeamten ernannt.

Grohndes ehemaliger Ortsbrandmeister Günter Wittchow (l.) nimmt die Ernennungsurkunde zum Ehrenortsbrandmeister von Emmerthals Bürgermeister Andres Grossmann entgegen. Foto: BR
  • Grohndes ehemaliger Ortsbrandmeister Günter Wittchow (l.) nimmt die Ernennungsurkunde zum Ehrenortsbrandmeister von Emmerthals Bürgermeister Andres Grossmann entgegen. Foto: BR

Und schließlich wurde Michael Philipp auf Vorschlag der Verwaltung vom Gemeinderat einstimmig als externes Mitglied für den Bereich Brandschutz/Jugendarbeit in den Ausschuss für Ordnung, Liegenschaften, Brandschutz und Bauen berufen. Als seine Stellvertreterin wird künftig, ebenfalls auf einstimmigen Ratsbeschluss, die stellvertretende Jugendfeuerwehrwartin Michelle Körth tätig sein.



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