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St. Pauli gegen Aerzen: „Das wird die größte Veranstaltung in der Geschichte des Stadions“

Die Totenköpfe kommen

Aerzen. „Hells Bells“ … dröhnt es aus den Lautsprechern, wenn die Kicker vom 1. FC St. Pauli ins Millerntor-Stadion in Hamburg einlaufen. Am Wochenende hallen die unverwechselbaren Glockenschläge aus dem AC/DC-Klassiker auch im Stadion am Veilchenberg, denn der Kultverein von der Reeperbahn ist auf dem Weg nach Aerzen. Wenn am Samstag, 12. Oktober, die 1. Herren des MTSV gegen die Hamburger Jungs hinter den Ball treten, dann steht „Das Spiel des Jahres“ bevor. Diesen Namen verdiene das Ereignis, da ist sich die Aerzener Fußballsparte sicher – holt sie mit dem Spiel doch die „größte Veranstaltung“ seit Einweihung des Stadions 1982 auf dem Veilchenberg, sagt Heiko Reckemeyer, Vorsitzender im Förderverein. Um die 2000 Zuschauer erwarten die Organisatoren – es wird ernst: „Jetzt zum Schluss wird es doch ein bisschen stressig“, gibt Spartenleiter Karsten Hoppe auf dem Weg zum Endspurt zu. Viele Handschläge gilt es noch zu koordinieren, damit am großen Tag alles glattläuft: Die Bühnen für die beiden Musikbands Dischermans Band und 24:Seven, die vor und nach dem Spiel für einen rockigen Rahmen sorgen, müssen noch aufgebaut werden, 150 Kilogramm Pommes, 500 Brezeln, 1000 Sitzkissen, 1500 Würstchen und 1500 Liter Bier wollen noch ihren Weg ins Stadion finden. Am Samstag legt sich dann ein Team von rund 120 ehrenamtlichen Helfern aus verschiedenen Sportsparten für einen reibungslosen Ablauf ins Zeug. Die „Gymnastik-Damen“ zum Beispiel übernehmen die Bedienung der 180 VIP-Gäste im Zelt. Hoppe weiß: „Auf die kannst du dich verlassen.“ Und auf Wilfried „Radi“ Waczynski, betont Hoppe. Der Trainer der D-Jugend habe sich um Gott und die Welt gekümmert, „selbst um die Toilettenwagen“.

veröffentlicht am 10.10.2013 um 15:36 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 05:41 Uhr

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