weather-image

Sanierung der Bezirkssportanlage soll mindestens 100 000 Euro kosten

„Die Summe erschreckt schon“

Emmerthal. Ob Straßen, Gehwege oder Brücken – der Investitionsstau in der Gemeinde Emmerthal offenbart sich in immer mehr Untersuchungen. Nun zeigt sich, dass auch die Sportstätten in die Jahre gekommen sind. Mindestens 100 000 Euro müsste die Gemeinde nach einer vorsichtigen Schätzung in die Hand nehmen, um die Bezirkssportanlage der TSG Emmerthal zu sanieren. „Die Summe erschreckt schon“, sagte Bürgermeister Andreas Grossmann (SPD) im zuständigen Fachausschuss des Gemeinderates. Die Kommunalpolitiker hatten sich zuvor die Sportstätte angesehen. Wie mehrere Ausschussmitglieder äußerte auch Grossmann die Ansicht, dass die Sanierung nur schrittweise erfolgen könne.

veröffentlicht am 01.11.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 04:21 Uhr

270_008_6702858_lkae102_0111jpg.jpg
Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der DEWEZET? Dann melden Sie sich hier mit Ihren DEWEZET -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

„Ein großer Wurf wird uns nicht gelingen“, meinte Ralf-Ulrich Böhm (SPD) unter Hinweis auf notwendige Pflichtaufgaben wie die Schulen, die saniert werden müssen. „Da muss man mit Vernunft und Behutsamkeit drangehen.“

Dabei geht es schon an die Substanz der Sportstätte in Emmern. Als besonders drängend gilt die Laufbahn mit der Drainage, Handlungsbedarf besteht außerdem beispielsweise bei der Sprunganlage. Schon aus Sicherheitsgründen muss die Gemeinde handeln, um Gefahren auszuschließen.

Nur, so Böhm: Man müsse ehrlich mit sich selbst umgehen und die Frage stellen, wie die Anlagen noch genutzt würden. Sogar Rudolf Welzhofer (CDU), der als langjähriger TSG-Vorsitzender bis vor kurzem an der Spitze des drittgrößten Sportvereins im Landkreis stand, räumte ein, dass der Bedarf nicht mehr so hoch sei. Die Bezirkssportanlage stammt aus der Zeit Ende der 1960er, Anfang der 1970er Jahre, als es noch keine großen Sporthallen in der Gemeinde gab. Eine Sportanlage mit überörtlichem Charakter hätten damals die Verantwortlichen in der Gemeinde zur Verfügung stellen wollen, für die Schulen ebenso wie für die Vereine und Feuerwehren. Inzwischen handele es sich bei der Sportanlage „um eine Größenordnung, die uns allen heute etwas Kopfzerbrechen bereitet“, sagte Welzhofer. Dennoch solle an der Anlage etwas Grundlegendes getan werden, wenn auch abschnittsweise und nach gründlicher Prüfung. cb



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2019
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Weiterführende Artikel
    Anzeige

    Immobilien in Hameln: auf immo.dewezet.de finden Sie tagesaktuelle Angebote zur Miete und zum Kaufen

    Immobilien mieten

    Immobilien kaufen

    Anzeige
    Kommentare
    Kontakt
    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt