weather-image
Bauarbeiten am Ohrberghang wirken sich auf Emmerthaler Verkehr aus

Die Sperrung und die Folgen

Emmerthal. Mit der Vollsperrung der B 83 für die Bauarbeiten am Ohrberghang ab dem Frühjahr wird deutlich mehr Verkehr durch die Gemeinde Emmerthal fließen, das dürfte feststehen. Viele Kraftfahrer werden dann über die Valentinibrücke und die L 431 auf dem Weg nach Hameln ausweichen.

veröffentlicht am 17.02.2016 um 13:39 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:50 Uhr

270_008_7834859_lkae101_tis_1802.jpg

Autor:

Friedrich-Wilhelm thies
Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der DEWEZET? Dann melden Sie sich hier mit Ihren DEWEZET -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

Besonders betroffen sind davon die Ortsteile Kirchohsen und Hagenohsen. Aber auch in Ohr muss man sich auf eine geänderte Verkehrsführung einstellen. Wie die Verkehrsströme sicher und einigermaßen geregelt über die Emmerthaler Straßen fließen sollen, darüber verschaffte sich Ortsbürgermeister Rudolf Welzhofer bei einer Sitzung mit den zuständigen Behörden einen Überblick. Jetzt informierte er den Ortsrat Emmerthal.

Rudolf Welzhofer (CDU) berichtet, dass es für vorbereitende Maßnahmen eine erste einwöchige Vollsperrung jeweils im März und im April geben wird. „Von Mai bis Dezember ist die B 83 unter dem Ohrberg dann voll gesperrt. Dann laufen die Hangsicherungsarbeiten“, erklärt der Ortsbürgermeister. Im Rahmen einer zweiten Baumaßnahme wird die Bundesstraße von Januar bis April 2017 halbseitig gesperrt, bevor wegen der abschließenden Asphaltierungsarbeiten die B 83 im April 2017 nochmal zwei Wochen voll gesperrt werden muss. „Während dieser Sperrungen wird der Radweg aber frei befahrbar bleiben“, so Welzhofer. Allerdings ist in Ohr eine Zufahrt zur Solarsiedlung, dem Solarinstitut und dem Ohrbergpark über die B 83 die gesamte Zeit über nicht möglich. Der Ortsbürgermeister weiß: „Gleich hinter dem Rittergut werden nämlich die Bauleitung sowie ein Lagerplatz für Baugeräte und -material eingerichtet. Der Fußweg bleibt aber auch hier frei.“

Die einzige Zufahrt zur Solarsiedlung und dem Ohrbergpark wird also nur über den Diekmannsweg in Ohr möglich sein. Um den Verkehr besser zu lenken und insbesondere das Abbiegen aus dem Diekmannsweg zu erleichtern, soll an der Einmündung zur Berkeler Straße (L 432) eine Ampelanlage aufgestellt werden. Eine Fußgängerampel soll es weiterhin auf der Berkeler Straße an der Einmündung zur B 83 geben. Hier am Rittergut beginnt Umleitungsstrecke über Groß Berkel. Rudolf Welzhofer: „Der öffentliche Nahverkehr läuft dann über Klein Berkel. So muss auch die Bushaltestelle von der B 83 in die Berkeler Straße verlegt werden.“

270_008_7834861_lkae103_tis_1802.jpg

Ein weiterer Knackpunkt dürfte in Hagenohsen an der Kreuzung Hagenohsener Straße (L 431) /Hastenbecker Weg liegen. Schon jetzt ist das Abbiegen zu den Hauptverkehrszeiten auf die L 431 nicht einfach, bei dann noch stärkerem Verkehr dürften lange Staus und Wartezeiten programmiert sein. „Daher soll auch hier eine Ampelanlage installiert werden“, berichtet der Ortsbürgermeister. Die Schaltzeiten an der Ampelanlage vor der Valentinibrücke sollen zudem dem stärkeren Verkehrsfluss auf der L 431 angepasst werden. Das gilt auch für die Ampeln in Kirchohsen im Verlauf der Berliner Straße. „Vielleicht kriegen die dann auch mal unser Dauerbrenner-Thema, die früheren Schaltzeiten an der Ampel Berliner Straße/Hauptstraße zu Beginn der Frühschicht geregelt“, hofft Welzhofer. An einer weiteren Problemkreuzung in Kirchohsen, der Berliner Straße mit dem Mühlenweg, soll laut dem Ortsbürgermeister ebenfalls eine Ampelanlage aufgestellt werden, und das nicht nur für Fußgänger.



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2018
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Weiterführende Artikel
    Anzeige

    Immobilien in Hameln: auf immo.dewezet.de finden Sie tagesaktuelle Angebote zur Miete und zum Kaufen

    Immobilien mieten

    Immobilien kaufen

    Anzeige
    Kommentare

    Kontakt

    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt