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Die Riepenburg ist mehr als nur ein ländliches Idyll

Groß Berkel (ubo). Vor dem Start in die Saison hat Herbergsleiter Hans-Joachim Hille volles Programm, dann ist er auch im Dienst, wenn er eigentlich Pause hat. Bis Ende letzter Woche herrschte daher rege Geschäftigkeit im Schullandheim Riepenburg oberhalb von Groß Berkel. „Jetzt ist alles im Lot, und der Betrieb läuft“, erklärt Hille.

veröffentlicht am 03.02.2010 um 19:08 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 14:21 Uhr

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Groß Berkel (ubo). Vor dem Start in die Saison hat Herbergsleiter Hans-Joachim Hille volles Programm, dann ist er auch im Dienst, wenn er eigentlich Pause hat. Bis Ende letzter Woche herrschte daher rege Geschäftigkeit im Schullandheim Riepenburg oberhalb von Groß Berkel. „Jetzt ist alles im Lot, und der Betrieb läuft“, erklärt Hille.
 Erbaut im Jahr 1907 und seit 1956 ein Schullandheim der Region Hannover, liegt die „Riepenburg“ idyllisch umgeben von Wald und Feld. Diesen Wald nutzt Hans-Joachim Hille auf vielfältige Weise, um die Kindern an die Natur heranzuführen. Hinzu kommen die nahen Ausflugsziele Hameln und Hämelschenburg.  Die Ernährung rundet schließlich das Angebot ab. „Früher haben wir mit den Kindern Brot gebacken, um ihnen den Weg vom Korn bis zum Frühstücksbrot zu zeigen. Durch die Verkürzung der Aufenthalte auf vier bis fünf Tage ist das leider nicht mehr möglich“, bedauert Hille.
 Die Auslastung in beiden Häusern mit jeweils 40 Betten beträgt nach seinen Angaben rund 80 Prozent. Hauptsächlich kommen die Klassen aus der Region Hannover. „Leider sind in den letzten Jahren unsere Zuschüsse permanent gesunken“, sagt Hille. Derzeit arbeiten von ehemals zehn Mitarbeitern lediglich zwei Ganztags- und zwei Halbtagskräfte, die seit Jahren zum Stammpersonal gehören.
 Das Haus liegt dem Leiter besonders am Herzen. „Wir nehmen zum großen Teil Klassen mit sozial schwachen Schülern auf, die sonst wenig Chancen auf Naturausflüge haben“, erläutert er. Zudem, so meint der Herbergsvater, lernen die Kinder Sozialverhalten und Teamfähigkeit, weil sie die vier bis fünf Tage rund um die Uhr zusammen sind.
 Eine Erklärung, warum gerade viele Klassen mit sozial schwachen Schülern die Riepenburg buchen, hat er nicht.
Die gesamte Entwicklung der Schulen und der Bildung empfindet er als besorgniserregend. Den Aufenthalt im Schullandheim hält er daher für wichtig. Wie er erzählt, werden während des Aufenthaltes nicht nur die Kinder „therapiert“, sondern auch die Eltern. Sie lernten, sich von ihren Kinder zu lösen.



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