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Nachwuchsbrandschützer säubern Platz mit Sammelbehältern / Drei Mitglieder im Einsatz

Die Jugendfeuerwehr Groß Berkel räumt auf

Groß Berkel (sbr). „Da sammeln sich jede Menge Müll, Glasscherben und anderer Unrat um die Glascontainer und Altkleidersammelbehälter an“, mussten die Mitglieder der Jugendfeuerwehr Groß Berkel feststellen, nachdem sie erstmals zu ihrem neuen Umweltschutz-Einsatz ausgerückt waren. Ausgerüstet mit Handschuhen, Schaufel, Rechen und einer großen Mülltonne, säuberten die Nachwuchsbrandschützer den Platz mit den Glas- und Altkleidersammelbehältern direkt gegenüber vom Groß Berkeler Feuerwehrhaus.

veröffentlicht am 09.02.2009 um 16:54 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 12:21 Uhr

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Jugendfeuerwehrwart Stephan Schünke erklärt: „Nachdem im vergangenen Jahr die Altpapiertonne in Groß Berkel eingeführt worden war, wurde uns von der Kreisabfallwirtschaft als Ersatz für die zuvor von uns durchgeführten Altpapiersammlungen diese neue Umweltschutz-Aufgabe übertragen. Planmäßig werden wir alle 14 Tage mit einer kleinen Gruppe die Reinigung des Platzes durchführen. Sollten wir feststellen, dass dieser Turnus nicht ausreicht, kann auch eine wöchentliche Reinigung erfolgen.“

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Aktion als sinnvoll

Jan-Henrich Pieper hofft, dass dieser neue Beitrag zum Umweltschutz weniger Zeit in Anspruch nimmt als das Altpapiersammeln und dadurch mehr Zeit für die feuerwehrtechnische Ausbildung und andere Aktionen der Jugendfeuerwehr blieben. „Theoretisch müsste das so sein, praktisch wird sich das aber erst herausstellen“, so die skeptische Einschätzung des 16-Jährigen.

Für die erste Aktion teilte Jugendfeuerwehrwart Stephan Schünke drei der insgesamt 18 Jugendfeuerwehrmitglieder ein. Die dreizehnjährigen Zwillinge Sebastian und Christopher Kling waren zwar beim ersten Saubermachen noch nicht aktiv, fanden es aber wichtig, dass die Groß Berkeler Jugendfeuerwehr auch weiterhin Umweltschutzmaßnahmen wahrnimmt.

Der 15-jährige Marvin Schulz gehörte zum ersten „Angriffstrupp“ und sah in der Reinigungsaktion eine sinnvolle Tätigkeit. Zwischen den braunen, weißen und grünen Altglascontainern beförderte er jede Menge Unrat hervor, den er anschließend in einer Mülltonne verschwinden ließ, die von der Kreisabfallwirtschaft zur Verfügung gestellt worden war. „Es hat richtig Spaß gemacht“, stellte Tobias Sygo (14) nach der Aktion mit Schaufel und Rechen fest, und Jonas Borcherding (13) fühlte sich beim Saubermachen des Containerplatzes ein wenig an den Hofdienst an seiner Schule erinnert.



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