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Neben den Räumen in der Aerzener Burg entsteht in Grupenhagen ein eigener Treffpunkt

Die Jugendarbeit beginnt auf einer Baustelle

Aerzen/Grupenhagen (sbr). „Dieses Mal soll es auf jeden Fall klappen!“ – Um sich den Wunsch nach einem eigenen Jugendraum im Ort nun endlich im zweiten Anlauf erfüllen zu können, haben sich die Grupenhäger Jugendlichen mit Unterstützung von Aerzens Jugendpflegerin Nicole Lubetzky und Wiktoria Kourbatova, einer Praktikantin der Hamelner Elisabeth-Selbert-Schule, an die Arbeit gemacht, um aus einem Teil der alten Schule einen Jugendtreff zu machen.

veröffentlicht am 04.06.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 03:41 Uhr

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Vor zwei Jahren war der erste Versuch, einen Treffpunkt für die örtliche Jugend einzurichten, an verschiedenen Schwierigkeiten gescheitert. „Um von Beginn an das Verhältnis zur Nachbarschaft nicht unnötig zu belasten und mögliche Vorurteile gegen einen erneuten Versuch aus der Welt zu räumen, gehen wir mit einem konkreten Konzept an das neue Projekt“, erklärt Nicole Lubetzky, die bereits sehr gute Erfahrungen in der Arbeit mit den Jugendlichen im Kernort sammeln konnte.

Die Grupenhäger Jugendlichen Dennis Kuhlmann, Sebastian Hildebrandt und Christoph Senke haben in den Osterferien ihre Jugendgruppenleiterausbildung erfolgreich abgeschlossen und werden die Jugendpflegerin auch nach den umfangreichen Renovierungsarbeiten tatkräftig in ihrer Arbeit unterstützen. „Eine wichtige Voraussetzung für das Gelingen des Projektes Jugendraum Grupenhagen“, wie die Jugendpflegerin betont. Unterstützung erfährt Nicole Lubetzky jedoch nicht nur von Seiten der Jugendlichen selbst, auch Manfred Ritter von der örtlichen Kyffhäuserkameradschaft hat sich angeboten, die Jugendlichen bei der Realisierung ihrer Pläne zu unterstützen und zu begleiten.

Farblich orientieren sich die jungen Leute am Konzept des Aerzener Jugendraums, und auch sonst sind einige Parallelen zu erkennen. Neben einem Kicker- und einem Billard-Zimmer steht den Jugendlichen ein weiterer Raum zur Verfügung, der mittlerweile den Namen „Blauer Salon“ trägt und später als gemütlicher Aufenthaltsraum mit Fernseher und Polstermöbeln eingerichtet werden soll.

Das Motorrad ziert die Wand des zukünftigen Billard-Zimmers.

Bis es soweit ist, wartet auf die bis zu 15 Jugendlichen auf ihrer Baustelle noch viel Arbeit. „Bisher konnten wir zuhause nur wenig Erfahrungen in Sachen Renovierung sammeln, aber hier macht das richtig viel Spaß, und jeder kann sein Geschick einbringen, ohne dass jemand dahinter steht und kontrolliert, ob alles hundertprozentig klappt“, so die Jugendlichen. Und wenn man zuschaut, wie sich auf der hellen Wand die Konturen eines Motorrades abzeichnen, sieht das schon richtig professionell aus. Die heiße Maschine wird übrigens das zukünftige Billard-Zimmer schmücken. Auch eine Küche mit Mikrowelle sieht der Plan für den Jugendtreff vor und selbstverständlich sanitäre Einrichtungen.

Wenn alles planmäßig verläuft, sollen die Renovierungsarbeiten, die zum Teil auch von Mitarbeitern des Bauhofes der Gemeinde ausgeführt werden, bis zum Ende der Sommerferien abgeschlossen sein. Dann wird der Jugendraum freitags und samstags von 18 bis 24 Uhr öffnen. Donnerstags von 16 bis 19 Uhr stehen die renovierten Räumlichkeiten den Grupenhäger Kindern zur Verfügung, denen hier ein abwechslungsreiches Nachmittagsprogramm mit Unterstützung der neuen Jugendgruppenleiter geboten werden soll.

Eröffnungsfeier

mit den Einwohnern

„Zur großen Eröffnungsfeier sind dann selbstverständlich alle Nachbarn und Grupenhäger Bürger eingeladen, um sich einen ersten Eindruck von unserem neuen Treffpunkt und dem von uns erarbeiteten Konzept zu verschaffen“, laden die Jugendlichen ein.

„Wir wissen, dass nun ein großer Teil der Verantwortung in unseren eigenen Händen liegt, und wir hoffen, dass dieses Mal alles klappt und alles ruhig bleibt“, so Dennis Kuhlmann, Sebastian Hildebrandt, Christoph Senke und Niklas Springer. Ihnen ist bewusst, dass nach dem großen Berg Sperrmüll, der aus der ehemaligen Schule geräumt wurde, auch zukünftig noch jede Menge ehrenamtliche Jugendarbeit auf sie wartet …



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