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Teichanlagen werden derzeit saniert / Abschluss in diesem Jahr geplant

Die „Ewige Quelle“ soll weiter sprudeln

AERZEN. Wenn in Aerzen von der Ewigen Quelle die Rede ist, haben die meisten die vom Heimat- und Verschönerungsverein in den 1970er Jahren angelegte Teichanlage am Rand des Schierholzberges vor Augen. Diese beiden Teiche sind aber nur das Ergebnis gleich mehrerer Quellen, die etwas oberhalb im Wald entspringen.

veröffentlicht am 22.01.2018 um 16:43 Uhr
aktualisiert am 22.01.2018 um 18:10 Uhr

Ronald Ostermeier und Heinz Schiffling (v. li.) sind mit der Sanierung der Mauerkrone des unteren Teichs beschäftigt. Foto: sbr
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Autor

Sabine Brakhan Reporterin
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Um zur eigentlichen „Ewigen Quelle“ zu gelangen, muss man ein paar Hundert Meter dem nahen Waldweg hinauf auf den Schierholzberg folgen. Ein an einen Baum gesprühter Wegweiser lotst den Wanderer zum Trampelpfad, der in das versteckt gelegene kleine Quelltal führt und trotz zahlreicher gefällter Bäume gut zu finden ist. Die „Ewige Quelle“ ist umgeben von einer ganzen Anzahl von Quellen, die alle nahe beieinander entspringen. Während die anderen Quellen mal versiegen oder das Wasser an einer anderen Stelle zutage tritt, ist die „Ewige Quelle“ die einzige, die immer konstant sprudelt und aus der man zu jeder Jahreszeit das Wasser, dass durch ein kleines Rohr aus dem Berg herausgeleitet wird, schöpfen kann. „Diese seit Jahrhunderten währende Beständigkeit hat der Quelle den Namen eingebracht“, weiß Frank Schiffling, der Vorsitzende des Aerzener Heimat- und Verschönerungsvereins zu berichten. Gemeinsam mit seinem Vorstandsteam kümmert er sich darum, dass das Naturphänomen in seiner natürlichen Form erhalten bleibt und die unterhalb der Quellen gelegene Teichanlage weiterhin mit Wasser versorgt. „Die Teichanlage selber ist mittlerweile in die Jahre gekommen und benötigte dringend eine Sanierung“, so Schiffling. Bereits vor zwei Jahren wurde der hintere Teich entschlammt und auch das Wasserrad erneuert. Um einer erneuten Verlandung durch Schlamm vorzubeugen, werden dort noch heimische Sumpf- und Wasserpflanzen angesiedelt. Ebenfalls in den kommenden Monaten soll „in Handarbeit“ und sehr umsichtig ein Teil der Verschlammung im vorderen Teich entfernt werden, ohne den Lebensraum von Lurchen, Kröten und Co. zu gefährden. „Als Refugium für verschiedenste Amphibien wurde bereits zusätzlich im Uferbereich Obernkirchener Sandsteinbruch verbaut. Darüber hinaus bekamen die Büsche im Uferbereich zum Teil einen Rückschnitt oder wurden entfernt und durch Neuanpflanzungen heimischer Gehölze ersetzt“, berichtet der Vorsitzende. Mittlerweile ist auch die Sanierung der Krone der Staumauer des vorderen Teiches nahezu abgeschlossen. „Es ist dem unbeständigen Wetter des vergangenen Jahres geschuldet, dass diese Arbeiten noch nicht komplett abgeschlossen werden konnten“, erklärt Schiffling. Bereits im Herbst hatten die beiden Vorstandsmitglieder Heinz Schiffling und Ronald Ostermeier damit begonnen, die abgängige Mauerkrone zu entfernen. Damit anschließend die mit dem Wiederaufbau verbundenen Maurerarbeiten fachgerecht ausgeführt werden können, wird zurzeit das Wasser durch eine provisorische Rohrleitung am unteren Teich vorbeigeführt, sodass dieser nach wie vor wasserlos ist. Geplant ist, dass die Sanierungsarbeiten in diesem Jahr zum Abschluss kommen.

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